imago30798678h Kann sich eine Rückkehr zum VfL vorstellen: der nach Dresden ausgeliehene Paul Seguin (l.) ©
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VfL Wolfsburg: Das sagt Paul Seguin zu einer möglichen Rückkehr

Er ist der Leihspieler mit der engsten Verbindung zum VfL: Aktuell muss sich Paul Seguin allerdings bei Dynamo Dresden beweisen. Noch bis zum Sommer ist der 22-Jährige vom Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zum Zweitliga-Klub ausgeliehen. Mit der WAZ sprach der Mittelfeldspieler erstmals über seine Zeit unter Ex-VfL-Trainer Andries Jonker, seine Rolle bei Dynamo und seine Zukunft.

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Im Fußballer-Leben von Seguin ging es in den vergangenen eineinhalb Jahren turbulent zu: Ende der Saison 2015/16 hatte er noch unter dem ehemaligen Wolfsburger Coach Dieter Hecking sein Bundesliga-Debüt gefeiert, kam in der Spielzeit darauf immer mal wieder zu Einsätzen. Unter der Regie von Hecking-Nachfolger Valérien Ismaël gehörte der Abräumer zum Stammpersonal. Das änderte sich, als Jonker Anfang März das Ruder übernahm. Seguin war außen vor, bekam bis zum Saisonende lediglich 59 (!) Einsatzminuten. „Ich hatte damals mit dem Trainer gesprochen“, sagt der gebürtige Magdeburger und ergänzt: „Er mochte meine Spielart nicht. Aber das akzeptiere ich, ich bin nicht nachtragend.“

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Einfach war die Situation für Seguin, der seit seinem zwölften Lebensjahr beim VfL gespielt hat, nicht. Als klar wurde, dass Jonker ohne ihn plant, setzte sich der Profi mit Sportdirektor Olaf Rebbe zusammen. „Der FC Augsburg stand damals zu Debatte“, erinnert sich der Abräumer. „Dann ist es aber Dresden geworden, weil die einfach geilen Fußball spielen.“ Und dort ist Seguin bereits super aufgenommen worden, fühlt sich wohl und hat seinen Stammplatz – allerdings nicht auf der Sechs. In allen neun Ligaspielen seit seinem Wechsel kam er zum Einsatz, sechs davon über 90 Minuten. Allerdings sieht Trainer Uwe Neuhaus den VfLer in erster Linie als Rechtsverteidiger. „Ich denke, dass ich meine Sache da gut mache. Im Mittelfeld spiele ich zwar lieber, aber da spielt unser Kapitän. Am Anfang habe ich mich schwergetan. Als Außenverteidiger hast du längere Wege, im Mittelfeld kürzere, aber musst mehr laufen“, so Seguin. „Wir stehen in der Tabelle gerade etwas blöd da, aber es macht richtig Spaß, hier Fußball zu spielen. Wir sind meist die dominierende Mannschaft, machen die Tore jedoch derzeit nicht.“ Aktuell liegt Dresden mit 14 Zählern auf Platz 15.

Der Kontakt nach Wolfsburg ist nicht abgerissen. Mit Rebbe schreibt Seguin ab und zu. Zu Neu-Trainer Martin Schmidt gab’s noch keinen Kontakt. Und wie geht’s dann im Sommer weiter? Ab Januar erwartet der Leihspieler Gespräche mit dem VfL-Sportdirektor und dem Coach. Alles sieht nach einer Rückkehr aus. „Ich fühle mich in Dresden echt wohl, aber ich bin Wolfsburger durch und durch. Ich möchte den Vertrag bis 2020 gern erfüllen, ich hoffe, dass sie mir die Chance geben. Das hängt auch damit zusammen, wie der Trainer plant“, sagt Seguin. Für Rebbe steht bereits fest, dass Seguin zurückkommen soll. „Wir verfolgen Paul sehr intensiv. Er ist ein Junge des VfL. Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn er wieder zurück ist“, sagt der 39-Jährige. Fraglich ist die Rückkehr laut Rebbe nicht, der Seguin „auf jeden Fall“ wieder beim VfL sehen will.

Sportbuzzer-Rangliste: Die Ex-Spieler des VfL Wolfsburg in der 2. Liga

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