04. Dezember 2018 / 14:20 Uhr

VfL Wolfsburg: Das überrascht Schmadtke am meisten

VfL Wolfsburg: Das überrascht Schmadtke am meisten

Engelbert Hensel
Fordert klare Abwehrsituationen und Chancen: VfL-Manager Jörg Schmadtke.
Lobt den Zuzsammenhalt des VfL-Teams: Manager Jörg Schmadtke.
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Nach zwei Jahren mit zwei Fast-Abstiegen läuft beim VfL in dieser Hinrunde bislang vieles ordentlich bis gut. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt sieben Punkte, Talente wie Elvis Rexhbecaj haben sich in die Startelf gespielt, und zuletzt haben die Wolfsburger Siege gegen die Spitzenteams Leipzig und Frankfurt gefeiert – doch das überrascht Jörg Schmadtke nicht unbedingt.

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Der VfL-Manager freut sich zwar darüber, aber die größte Überraschung sei das für ihn nicht, betont der 54-Jährige. „Die größte Überraschung für mich ist bislang, dass die Mannschaft kontinuierlich als Mannschaft auftritt und versucht, die Dinge gemeinsam umzusetzen“, sagt der Manager treffend. In der Tat war in den beiden vergangenen Spielzeiten immer wieder der Eindruck entstanden, dass da eine Ansammlung von Ich-AGs, aber eben kein Team auf dem Rasen stand. Der Manager fügt hinzu: „Das wirkte von außen nicht einheitlich – jetzt habe ich da einen anderen Eindruck. Der Eindruck ist, dass die Mannschaft versucht, egal, was passiert, Dinge gemeinschaftlich zu erzwingen und umzusetzen.“

"Das müssen wir irgendwie anders machen"

Im Sommer, als er beim VfL übernahm, führte er in Absprache mit Trainer Bruno Labbadia ein neues Werte-System ein – nachdem in der jüngsten Vergangenheit des Klubs so viel im Argen gelegen hatte: Der VfL war ein führungsloser Verein, der Coach hatte mit Undiszipliniertheiten in der Mannschaft zu kämpfen, dazu ständig Ärger mit und wegen verletzten Spielern. Beim eingeführten Werte-System geht’s auch um den Zusammenhalt im Team und im Klub. Alle sollten wieder an einem Strang ziehen – bislang haut das hin.

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Dass der VfL nun wieder als Einheit auftritt, habe auch mit den im Sommer verpflichteten Neuzugängen zu tun. „Wir haben ein paar andere Charaktere dazubekommen, die dem einen oder anderen aufzeigen: Pass auf, das kann auch anders gehen als Hacke, Spitze… Ich finde, dass Jerome Roussillon, Wout Weghorst, Daniel Ginczek und auch Pavao Pervan extremst wertvoll sind für den Auftritt der Mannschaft“, sagt Schmadtke. „Von daher glaube ich, dass unsere Verpflichtungen mitverantwortlich dafür sind, dass wir einen anderen Auftritt haben.“ Aber auch die Spieler, die schon da waren, „haben sich Gedanken gemacht über die zwei Jahre und sich gesagt: Das müssen wir irgendwie anders machen.“

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Wolfsburgs Robin Knoche (rechts) und der Frankfurter Ante Rebic kämpfen um den Ball. ©
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