Trainer Martin Schmidt kommt mit dem VfL-Tross am Hotel in Marbella an. Trainer Martin Schmidt kommt mit dem VfL-Tross am Hotel in Marbella an. © Hermstein
Trainer Martin Schmidt kommt mit dem VfL-Tross am Hotel in Marbella an.

VfL Wolfsburg: Das Wichtigste zum Trainingslager in Marbella

Der VfL Wolfsburg hat am Mittwoch sein Trainingslager in Marbella bezogen. Der SPORTBUZZER hat die wichtigsten Informationen zur Vorbereitung in Spanien auf die Rückrunde zusammengetragen

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Jetzt kann Sonne getankt, aber in erster Linie fokussiert gearbeitet werden: Nachdem der VfL seinen Trainingsauftakt am Dienstag an der heimischen VW-Arena absolviert und auch am Mittwochvormittag noch zu Hause geübt hatte, machte sich der Wolfsburger Fußball-Bundesligist am frühen Nachmittag von Braunschweig aus auf den Weg nach Marbella. Dort wartet auf die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt neben frühsommerlichen Temperaturen eine Menge Arbeit, um bestens vorbereitet in die Rückrunde am 14. Januar gegen Borussia Dortmund zu starten. Und das sind die wichtigsten Infos zum Aufenthalt in Südspanien.

Das Programm: Nach der Ankunft im Westin La Quinta Golf Resort am Mittwoch gegen 18.30 Uhr hieß es zunächst einmal Koffer ablegen und ab in die Trainingskleidung. Denn lange Zeit zum Wetter genießen blieb dem Team nicht, für Maxi Arnold und Co. stand am frühen Abend die erste Einheit im Marbella Football Center auf dem Programm. Auf den Platz ging’s zwar nicht, aber die Spieler sind noch ein bisschen gelaufen. Bis zum 8. Januar wird täglich ein- bis zweimal geübt. Ausnahmen gibt es am Freitag und am Samstag: Für die beiden Tage sind Testspiele angesetzt. Zunächst tritt der VfL am Freitag (15 Uhr) gegen den FC St. Pauli an, der sich im 60 Kilometer entfernten Malaga vorbereitet. Tags darauf spielen die Wolfsburger ebenfalls um 15 Uhr mit Dynamo Dresden gegen einen weiteren Zweitligisten. Die Sachsen sind auch in Marbella untergebracht. Am Sonntag steht Regeneration an, ehe es am Montag für Schmidt und sein Team zurück nach Deutschland geht.

Das Personal: Insgesamt 26 Profis haben den Weg nach Spanien angetreten, auch Jakub Blaszczykowski konnte mitfahren, seine Rückenprobleme hat er beinahe im Griff. „Wir hoffen, dass er Donnerstag oder Freitag auf dem Platz stehen kann“, so Trainer Martin Schmidt. Ignacio Camacho und John Anthony Brooks werden erst am Samstag nach Marbella reisen, beide müssen sich wegen ihrer Verletzungen noch weiteren Untersuchungen unterziehen. „John hat noch mit seiner Fußprellung zu tun. Im Winter hat er dann gespürt, dass ihn das Knie schmerzt. Wir wollten da kein Risiko eingehen. Es würde ja auch nichts bringen, wenn er direkt mitkommt und nach zwei Tagen wieder abreisen müsste“, sagt Schmidt. Bei Camacho geht’s derweil nach dessen Sprunggelenk-Verletzung bergauf. „Er ist noch mal bei seinem OP-Arzt vorstellig. Beim Heilungsverlauf stört ihn etwas an der Wunde.“ Für den Spanier dürfte die Reise nach Marbella etwas Besonderes sein. Denn mit dem Flugzeug geht’s zunächst nach Malaga, die ehemalige Heimat des defensiven Mittelfeldspielers. Dort hatte der Abräumer von Januar 2011 bis 2017 gespielt, war beim FCM Kapitän.

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Das Wetter: Bei der Ankunft in Marbella wurden die Wolfsburger bei Sonnenschein und 19 Grad empfangen - beste Trainingsbedingungen also. Auch am Donnerstag soll das Wetter herrlich bleiben, doch dann meint es Petrus nicht mehr gut dem VfL. Die Temperaturen gehen ab Freitag abwärts, sogar Regen ist vorausgesagt. Ab Samstag soll es zwar wieder beständig bleiben, richtig warm wird es in Spanien aber nicht mehr, bis die Heimreise ansteht. Lediglich zwischen zwölf und 14 Grad sagt die Prognose voraus. Aber immerhin: In der Heimat sieht es noch schlechter aus: Dort soll es am Donnerstag bei sieben Grad regnen. Danach bleibt es wohl trocken, aber die Temperaturen verändern sich nicht - zumindest nicht positiv. Ab Sonntag geht's sogar auf drei Grad runter. Dann doch lieber Marbella...

Die Lage: Rund 144.000 Einwohner hat Marbella, das sind in etwa so viele wie in Wolfsburg. Die Stadt liegt im Süden des Landes, westlich von Malaga, direkt am Wasser des westlichen Teils des Mittelmeers. Ruhig ist es hier aufgrund des realtiv hohen Verkehrsaufkommens zwar nicht unbedingt, doch in dem Teil, in den sich die Wolfsburger zurückgezogen haben, sind sie abgeschottet. Die Bedingungen sind super, die Trainingsanlage im Marbella Football Center ist bestens präpariert. Das überrascht jedoch nicht, schließlich sind die Spanier Besuche von Fußball-Klubs bereits gewohnt. Auch in diesem Jahr ist der VfL nicht der einzige Verein in Marbella. Auch Borussia Dortmund sowie Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf haben sich für diesen Ort entschieden. Eintracht Frankfurt ist in Alicante untergebracht, Holstein Kiel bereitet sich in La Manga vor, wo die Wolfsburger im vergangenen Winter zu Gast gewesen waren. Und: Lokalrivale Eintracht Braunschweig übt in Benahavis – nur 14 Kilometer Luftlinie von Marbella entfernt. Insgesamt fällt auf, dass viele Bundesligisten zu Hause geblieben sind. Nur die Hälfte aller Klubs nutzt die kurze Vorbereitung für ein Trainingslager.

Die Fans: Auf die VfL-Fans ist immer Verlass, nicht nur in Wolfsburg, sondern auch, wenn die Mannschaft auf Reisen geht. Während schon einige im Sommer den Weg ins schweizerische Bad Ragaz angetreten hatten, sind auch diesmal nach Marbella einige Anhänger mitgekommen. Etwa 50 treue Fans sind dem Team nach Spanien gefolgt und wollen die Mannschaft auf dem Weg zu einer erfolgreichen Rückrunde unterstützen. Für den Anhang ist vor Ort einiges geboten: Die Fans kommen in den direkten Kontakt mit den Spielern, können Autogramme abstauben und Fotos mit den Profis machen. Zudem soll ein Fanabend stattfinden. Wann genau der sein wird, steht allerdings noch nicht fest.

VfL Wolfsburg (Herren) Bundesliga Region/Wolfsburg-Gifhorn

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