imago29990131h Kämpfen um die Zehn: Daniel Didavi (l.) und Yunus Malli. ©
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VfL Wolfsburg: Der Zweikampf zwischen Malli und Didavi

Sie wollen beide am liebsten jedes Spiel 90 Minuten im offensiven Mittelfeld spielen: Yunus Malli und Daniel Didavi kämpfen beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten um die Rolle des klassischen Spielmachers. Das Problem: Im System von VfL-Trainer Martin Schmidt gibt es nur einen Zehner. An jedem Spieltag hat der Schweizer die Qual der Wahl.

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Was spricht jeweils für die beiden Offensivkräfte? Didavi ist mit drei Treffern und einer Vorlage derzeit bester VfL-Skorer der Saison. An guten Tagen und wenn er topfit ist, kann er ein Spiel entscheiden. Vor dem Tor ist er eiskalt und schafft es, seine Teamkollegen in Szene zu setzen. Malli hingegen tut sich seit seiner Ankunft in Wolfsburg im Winter schwer. Auch er hat seine auffälligen Szenen, kommt fast in jedem Spiel in aussichtsreiche Position. Bisher fehlte ihm aber noch das Glück, einen Treffer erzielte er noch nicht. Sein Vorteil: Er arbeitete schon mehrere Jahre in Mainz mit Schmidt zusammen, weiß wie der 50-Jährige tickt und was er von ihm erwartet.

Jetzt gilt es, sich für das Spiel in Leverkusen am Sonntag (15.30 Uhr) für den „Richtigen“ zu entscheiden. „Dida hat zuletzt viel im Ausdauerbereich gearbeitet, Yunus hat bei der Nationalmannschaft nicht viel gespielt. Beide werden frisch sein“, ist sich Schmidt sicher. Denkbar ist auch, dass das Duo erneut gemeinsam aufläuft, wie schon gegen Bremen und Mainz. „Das kam nicht aus der Not heraus“, betont Schmidt. „Yunus ist ein guter Halbfeldspieler. Das hatte taktische Gründe. Ihre Rollen füllen beide auf dem Platz sehr gut aus.“ Allerdings würden beide am liebsten zentral hinter Angreifer Divock Origi spielen. Da war zuletzt Didavi gesetzt. „Wünsche werden in der Kabine nicht geäußert. Die Spieler müssen sich in den Dienst des Teams stellen“, fordert der VfL-Trainer.

Und obwohl Malli noch das Glück fehlt, macht der Türke Fortschritte. „Ich weiß nicht, welche Positionen er vorher gespielt hat. Aber er erscheint mir wie eh und je. Er ist drehfreudig und bringt Spielfreude mit. Ich empfinde ihn wie zu Mainzer Zeiten“, lobt Coach Schmidt.

Region/Wolfsburg-Gifhorn VfL Wolfsburg (Herren) Fussball Bundesliga

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