08. August 2018 / 15:59 Uhr

VfL Wolfsburg: Die 7 wollte Brekalo wegen Ronaldo

VfL Wolfsburg: Die 7 wollte Brekalo wegen Ronaldo

Engelbert Hensel
Für Josip Brekalo ist Cristiano Ronaldo ein Vorbild
Für Josip Brekalo ist Cristiano Ronaldo ein Vorbild. © Hermstein / dpa
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Josip Brekalo - der VfL-Flügelflitzer hat eine gute Vorbereitung gespielt und dürfte einen Platz in der Startelf sicher haben. Der Kroate will in der neuen Saison da weitermachen, wo er in der Relegation gegen Kiel aufgehört hat...

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Mit seinen Leistungen im Saisonfinale der vergangenen Spielzeit gegen den 1. FC Köln (vier Torbeteiligungen) und in der Relegation gegen Holstein Kiel (ein Tor) hatte Josip Brekalo einen beträchtlichen Anteil am Klassenerhalt des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Dabei war der Kroate in den Rückrunde noch zwischen Startelf und Ersatzbank gependelt, in der bevorstehenden neuen Saison möchte der Flügel-Flitzer mit der Zahnspange von Beginn an wichtig sein.

Und das ab dieser Saison mit der Nummer 7 auf dem Rücken, seiner Lieblingsnummer. In der vergangenen Spielzeit hatte er noch die 21 getragen. Nun das Shirt mit der 7 tragen zu können,„motiviert mich. Ich hatte mein ganzes Fußballer-Leben schon die Nummer7“. Die trägt auch Weltstar Cristiano Ronaldo (ist gerade von Real Madrid zu Juventus Turin gewechselt). Brekalo: „Er war schon immer mein Lieblingsspieler.“

Seine Dribblings, seine Geschwindigkeit und seine Torgefahr hatte Brekalo zuletzt er gegen Köln und Kiel gezeigt. Alles Attribute, die es im immer schneller werdenden Spiel braucht. „Ich bin sehr motiviert, möchte immer in der ersten Elf spielen. Ich habe in den letzten Spielen gezeigt, was die Fans von mir erwarten können“, sagte der Offensivmann nach seiner Einzeleinheit am Mittwochmorgen mit VfL-Rehatrainer Christoph Tebel.

"Ich möchte viele Spiele machen"


Der hatte Brekalo nach dessen Verletzung (Prellung am Steißbein) im Test am Freitag in Amsterdam im Training mit Flanken von den Seiten gefüttert, die Brekalo sehenswert verwertete. Mal per Seitfallzieher, mal per Fallrückzieher. Und die Rückenprobleme? Ganz weg seien die Schmerzen zwar noch nicht, „es ist eine schwere Prellung, die tut noch etwas weh, das wird sicher auch noch ein paar Wochen so sein. Aber Bewegung ist wichtig, dann habe ich keine Schmerzen“, erklärt der Kroate, der glaubt, dass er am Samstagabend (19.30 Uhr) bei der Saison-Generalprobe eine Woche vor dem Pokalspiel in Elversberg gegen den gegen italienischen Vizemeister SSC Neapel dabei sein kann.

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Der 20-Jährige ist ehrgeizig, das hat er in der Vorbereitung gezeigt. Seinen Platz auf dem linken Flügel dürfte er sicher haben. „Ich möchte gesund bleiben“, sagt er zunächst, wenn man mit ihm über Ziele für die neue Saison spricht. „Und ich möchte viele Spiele machen. Denn wenn du als junger Spieler viele Spiele machst, wirst du besser und besser. Mein Ziel ist es, 15 Spiele hintereinander zu machen, dann kommen die Vorlagen und die Tore sicher.“

Bald der Sprung ins Nationalteam?


Brekalo ist einer von denen, die für einen neuen VfL stehen könnten. Jung, mutig, frech, aber eben noch längst nicht fertig in der Entwicklung. Einer, mit dem sich die Fans identifizieren, dem sie Fehler verzeihen. Der Sprung in die Nationalelf dürfte bei ihm bald kommen. Mit Zlatko Dalic als Nationaltrainer? Der 51-Jährige hatte Kroatien gerade ins WM-Finale geführt, aber noch steht nicht fest, ob er weitermacht. Brekalo: „Ich hoffe, er bleibt, er hat die Nation gedreht, es sind viele positive Sachen passiert. Und ich wäre stolz, wenn ich einen Anruf von ihm bekäme. Dafür arbeite ich.“

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