Einer der Schlüsselspieler im Team von Trainer Stefan Kuntz: Der Wolfsburger Maxi Arnold.  Spielt bei VfL-Trainer Andries Jonker eine große Rolle: Wolfsburg-Profi und U-21-Europameister Maxi Arnold. © imago
Einer der Schlüsselspieler im Team von Trainer Stefan Kuntz: Der Wolfsburger Maxi Arnold. 

VfL Wolfsburg: "Die WM 2018 muss Maxis Ziel sein"

Am Sonntag beim Besuch des Volkswagen-Fanklubs hatte Trainer Andries Jonker erstmals detailliert erklärt, warum Maxi Arnold bei der Kapitänsfrage keine Rolle gespielt habe (der Sportbuzzer berichtete). „Maxi soll sich auf den Fußball fokussieren“, begründete der 54-Jährige. „Für mich ist es wichtig, dass der Junge gut Fußball spielt“, betonte der VfL-Coach, der am Ende der Rückrunde der Vorsaison nicht mehr auf Arnold gebaut hatte. Nichtsdestotrotz hält Jonker große Stücke auf den Wolfsburger Publikumsliebling. Er sagt gar: "Die WM 2018 muss Maxis Ziel sein!"

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Im Sommer hatte Arnold von Jonker drei Wochen Sonderurlaub bekommen - nachdem er mit der deutschen U-21-Nationalmannschaft in Polen den EM-Titel gewonnen hatte. Bei U-21-Nationaltrainer Stefan Kuntz war Arnold Führungsspieler, da war er Kapitän. "Ich habe mit Stefan Kuntz gesprochen, in dieser Mannschaft ist Maxi gewachsen, da hat er die Steine abgelegt", sagt Jonker über Wolfsburgs Nummer 27, die aus seiner Sicht nicht mehr so gut war wie noch in Jonkers erster VfL-Amtszeit. „Damals habe ich mich bei Dieter Hecking für Maxi stark gemacht, denn er war ein richtig talentierter Junge. Aber als ich jetzt zurückkam, habe ich einen anderen Spieler vorgefunden“, erklärte Jonker. Einen Spieler, der wegen der Abstiegsgefahr mit sich selbst zu kämpfen hatte. „Ich habe versucht, ihm die Angst zu nehmen, aber es ist nicht besser geworden.“

Aber jetzt sei Maxi auf dem besten Weg, wieder der Alte zu werden. „Sein Ziel sollte sein, im nächsten Sommer irgendwo wieder mit einem Pokal in der Hand zu stehen, sein Ziel sollte sein, im nächsten Jahr wieder drei Wochen Urlaub von mir zu bekommen", sagt Jonker und wünscht sich, dass Arnold nach der erfolgreichen U-21-EM den nächsten Schritt macht und den Sprung in die Nationalelf schafft. Am 13. Mai 2014 hat Arnold sein erstes und bislang einziges A-Länderspiel bestritten. In Hamburg gab's damals ein 0:0 gegen Polen.

Geht's nach Jonker, dann kommen bald noch ein paar Länderspiele dazu. "Ich weiß, dass das Umfeld meint, er sollte Kapitän bei uns sein, aber ich finde, er sollte sich auf seine Karriere fokussieren, er sollte hohe Ansprüche an sich selbst haben." Um im nächsten Jahr bei der WM in Russland dabei sein zu können. Jonker traut ihm das zu, obwohl die Konkurrenz auf Arnolds Position sehr groß ist: "Ich weiß, dass es viel Konkurrenz in Deutschland gibt, aber Maxi soll nicht davor weglaufen, er soll versuchen, im Sommer dabei zu sein, das würde mich wahnsinnig freuen. Das muss sein Ziel sein!“

Seit dem Frankfurt-Spiel ist Arnold wieder erste Wahl bei Jonker, der 23-Jährige hatte nach der U-21-EM noch Nachholbedarf. Ganz der Alte ist der Mittelfeldspieler aber noch nicht. Jonker: "Er ist noch nicht bei hundert Prozent." Aber seine Klasse sei in Ansätzen schon wieder zu sehen. Der Coach: "Es kommt wieder, er hat mir gezeigt, dass er wieder da ist - das hat mich wahnsinnig gefreut. Jetzt ist er ein Spieler mit viel größerem Wert für die Mannschaft." Das sei wichtiger, als hier Kapitän zu sein...

Maxi Arnold und Yannick Gerhardt vom VfL Wolfsburg wurden am Freitagabend mit der deutschen U-21-Europameister. Hier sind die Jubelbilder der beiden.

Region/Wolfsburg-Gifhorn VfL Wolfsburg (Herren) Fussball Bundesliga Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg)

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