Kennen sich bereits aus Mainzer Zeiten bestens: Trainer Martin Schmidt und Yunus Malli. Kennen sich bereits aus Mainzer Zeiten bestens: Trainer Martin Schmidt und Yunus Malli. © imago
Kennen sich bereits aus Mainzer Zeiten bestens: Trainer Martin Schmidt und Yunus Malli.

VfL Wolfsburg: Durch den Schmidt-Effekt: „Wir haben einen ganz anderen Team-Gedanken“

Die Art von Trainer Martin Schmidt kommt in der Mannschaft des VfL Wolfsburg gut an – „Er fordert uns nach Siegen mehr“

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Er habe davon auch schon gelesen. „Und ich kann es bestätigen“, verrät Maximilian Arnold. Der VfL-Profi setzt sogar zum Spaßen an, als er dazu ausholt, dass Wolfsburgs bei den Spielern so beliebter Trainer Martin Schmidt auch mal andere Saiten aufziehen kann. Dass ihm das Lachen deswegen aber vergehen würde, so ist das nicht. Das Eigengewächs findet es gut, dass der Schweizer „uns nach einem Sieg mehr kritisiert als nach einer Niederlage“ – und die Zügel dann auch mal gerne anzieht.

Wurden die Wolfsburger Profis also besonders hart rangenommen nach dem 3:0-Sieg gegen Gladbach? „Nein“, sagt Arnold, „es ist nicht so, dass er uns jetzt die ganze Woche nur von A nach B laufen lässt. Aber er fordert uns nach Siegen schon mehr – damit wir nichts auf die leichte Schulter nehmen.“ Nach Niederlagen lobt der Coach dafür auch mal etwas mehr. Schmidt setzt also auf Zuckerbrot und Peitsche.

Hier lesen: Zu Null? Casteels: "Das ist mir egal"


So komme es schon recht regelmäßig vor, erzählt Keeper Koen Casteels, dass der Trainer auf ihn zukommt, „um mich für ein gutes Spiel zu loben“, oder, um ihm zu sagen, „dass ich die Mannschaft ein paar Mal im Spiel gehalten habe“. Andererseits könne es wiederum auch mal sein, dass er ihm vorhält: „Dieser oder jener Ball war haltbar. Also kritisch ist er schon“, so Wolfsburgs 25-jähriger Torwart. „Aber das ist ehrlich und so wie es sein soll. Den Anspruch haben wir hier alle. Das ist ehrlich und so wie es sein soll.“

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Und mal abgesehen davon, kommt vor allem der Spielstil unter Schmidt bei der Mannschaft richtig gut an. Das Paradebeispiel heißt Yunus Malli, der unter seinem Ex-Coach aus Mainzer Zeiten geradezu aufblüht. „Ich denke, dass mir unser Spielstil jetzt besser liegt, aber die ganze Mannschaft profitiert auch davon“, sagt der 25-Jährige. „Ich wusste von Anfang an, was er von seinen Spielern verlangt, doch mittlerweile haben es auch die anderen Spieler verinnerlicht. Unser Spiel kommt beim ganzen Team gut an“, erklärt Malli.

"Wir können es noch besser"


Für Arnold sind es dazu die „richtigen Schrauben, an denen er gerade dreht – in vielerlei Hinsicht“, gerade aber in Sachen Disziplin. Kleinigkeiten wie das gemeinsame Mittagessen, die die Dinge beim VfL aktuell positiv beeinflussen. „Wir haben einen ganz anderen Teamgedanken“, erklärt der 23-Jährige, der gerade von einem „Reifeprozess“ spricht. Dazu lässt Casteels übrigens noch wissen: „Wenn man sieht, wie wir gegen Gladbach die Aktionen rausgespielt haben, und wenn wir das über 90 Minuten zeigen können, kann vieles gehen. Ich denke, dass wir es noch besser können. “

VfL Wolfsburg (Herren) Fussball Bundesliga Region/Wolfsburg-Gifhorn

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