Marcel Schäfer drückt dem VfL die Daumen Marcel Schäfer drückt dem VfL die Daumen ©
Marcel Schäfer drückt dem VfL die Daumen

VfL Wolfsburg: Ex-Rekordspieler Schäfer glaubt an Sieg in Berlin

 Nach fast zehn Jahren beim VfL hat sich Wolfsburgs ehemaliger Rekordspieler Marcel Schäfer mit dem Wechsel in die USA zu den Tampa Bay Rowdies, die in der United Soccer League (USL, 2. Liga) spielen, Anfang März seinen großen Traum erfüllt. Spätestens 2019 kehrt Schäfer zurück und steigt beim hiesigen Fußball-Bundesligisten ins VfL-Management ein. Am Samstag, wenn die Wolfsburger bei Hertha BSC ran müssen, wird der 32-Jährige vor seinem Laptop sitzen und die Daumen drücken - und verriet vorher im großen AZ/WAZ-Interview, wie er die VfL-Lage sieht.

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Schäfer über...

...das Spiel seiner Ex-Kollegen am Samstag in Berlin:

"Ich drücke ihnen natürlich die Daumen. So, wie ich das immer mache. Und ich muss sagen: Aus meiner Sicht war das Spiel gegen Freiburg ordentlich, schade war nur, dass wir uns nicht belohnt haben. So ein Ausreißer wie beim 1:4 auf Schalke hast du mal drin, wenn du unten dabei bist. Aber schön fand ich, dass Verein, Stadt und Fans danach eng zusammengerückt sind. Solche Aktionen wie zuletzt vor den Heimspielen, als die Mannschaft von den Fans empfangen wurde, das sind ganz tolle Zeichen.

...sein Mitfiebern mit dem VfL:

"Ich hätte nie gedacht, dass ich beim Gucken der Spiele so nervös bin – unfassbar, das ist ganz schlimm. Ich kannte das ja bislang so nicht. Wenn ich mal verletzt war, bin ich im Stadion gewesen um die Spiele zu sehen. Aber wenn du jetzt vorm Laptop sitzt, bin ich ziemlich nervös. Andererseits ist das ja auch schön, weil es zeigt, wie man mit dem VfL verbunden ist."

...Andries Jonker:

"Viele Fans werden nach Berlin fahren und ich glaube auch, dass der VfL da etwas holen kann. Die Bilanz unter Andries Jonker ist gut, die Art und Weise, wie Fußball gespielt wird, ist ansehnlich. Klar hätten wir schon mehr Tore erzielen können, aber trotzdem finde ich: Die Mannschaft hat unter Jonker einen großen Schritt nach vorn gemacht."

...seine Rolle bei den Tampa Bay Rowdies:

"Unter Felix Magath habe ich auch schon in Wolfsburg für eine kurze Zeit im defensiven Mittelfeld gespielt. Jetzt darf ich das wieder machen, es macht Spaß, junge Spieler führen zu können. Aber genauso schön sind die anderen Erfahrungen, die ich hier in meinen ersten Wochen machen durfte. Ich war beim Eishockey und durfte dort hinter die Kulissen schauen. Was passiert da so vor einem Spiel? Was passiert während eines Spiels? Und was kann man davon auch auf den VfL übertragen? Diese Frage stelle ich mir dann."

...sein erstes Tor in den USA:

"Hier spiele ich im Mittelfeld, in Wolfsburg war ich Verteidiger, da kommt man selten in solch eine Schuss-Position. Als ich jetzt in der war, habe ich gedacht: ,Jetzt haust du dir auf deine alten Tage dein Kniegelenk mal raus...‘

Das vollständige Interview mit Marcel Schäfer lesen Sie am Samstag in Ihrer AZ/WAZ

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