11. März 2018 / 22:25 Uhr

VfL Wolfsburg: Fan-Frust und verspätete Profis beim Training

VfL Wolfsburg: Fan-Frust und verspätete Profis beim Training

Redaktion Sportbuzzer
Als die VfL-Profis am Samstag nach dem Spiel zu ihren Anhängern gingen, verließen die wiederum die Arena in Sinsheim.
Als die VfL-Profis am Samstag nach dem Spiel zu ihren Anhängern gingen, verließen die wiederum die Arena in Sinsheim. © Imago
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Beim VfL Wolfsburg stimmt es nicht nur sportlich nicht: Nach dem 0:3 in Hoffenheim wendeten sich die eigenen Fans ab. Und am Freitag gab's Ärger, weil nicht alle Profis pünktlich waren...

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Der VfL taumelt scheinbar unaufhaltsam der 2. Liga entgegen – die Fans sind sauer und frustriert. Mit Auftritten wie dem am Samstag beim 0:3 bei 1899 Hoffenheim vergrault der Wolfsburger Fußball-Bundesligist auch die letzten seiner leidgeprüften Anhänger. Verärgert war auch Trainer Bruno Labbadia – schon vor der Abreise in den Kraichgau. Denn am Freitag hatte es einen Vorfall gegeben.

Nach SPORTBUZZER-Informationen waren gleich vier Spieler zu spät zum Treffpunkt erschienen. Für 13 Uhr war das Abschlusstraining angesetzt, die Profis müssen sich aber schon vorher auf dem Gelände einfinden. Vier jedoch waren offenbar von einer anderen Trainingszeit ausgegangen und kamen zu spät zum Treffpunkt. Labbadia bestätigte den Vorfall: „Es ist so, dass einige Spieler etwas verspätet zum Treffpunkt erschienen sind. Wir haben das intern sanktioniert und auch vor der Mannschaft deutlich angesprochen.“

Die Einzelkritik der VfL-Profis gegen die TSG Hoffenheim (26. Spieltag)

Koen Casteels: War bei den Gegentoren machtlos, verhinderte gegen Kramaric und Gnabry noch Schlimmeres. Note 4 Zur Galerie
Koen Casteels: War bei den Gegentoren machtlos, verhinderte gegen Kramaric und Gnabry noch Schlimmeres. Note 4 ©
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Deutlich war auch die Reaktion der Fans am Tag danach. Jahrelang hat es in Wolfsburg zwischen Team und Anhängerschaft ein gutes Miteinander gegeben, weil etwa VfL-Idole wie Marcel Schäfer (Tampa Bay Rowdies) oder Diego Benaglio (AS Monaco) auch in schlechten Zeiten das Gespräch mit den Fans suchten. Jetzt sind die Fronten verhärtet. Ein Beleg: Vor dem Bayern-Spiel hatten sich Anhänger im Nordkurvensaal getroffen, um über die sportlich angespannte Lage zu diskutieren. Auch der VfL-Mannschaftsrat wollte nach SPORTBUZZER-Informationen zu diesem Treffen kommen, doch das wurde von den Fans abgelehnt. Vor dem Leverkusen-Spiel jedoch wurde sich dann getroffen und offen die Probleme angesprochen. Trotz der anschließenden Niederlage blieb es verhältnismäßig ruhig. Bleibt das weiterhin so?

Das sind die nächsten Gegner für den VfL Wolfsburg:

32. Spieltag: Samstag, 28. April (15.30 Uhr): VfL Wolfsburg - Hamburger SV. Zur Galerie
32. Spieltag: Samstag, 28. April (15.30 Uhr): VfL Wolfsburg - Hamburger SV. ©

In Sinsheim jedenfalls hatten die wenigen mitgereisten Fans schon zehn Minuten vor Spielende ihre Banner abgehängt. Danach warteten sie nach dem Abpfiff, bis sich Spieler und Trainer zu ihnen in die Kurve aufmachten – um den Profis dann den Rücken zuzukehren und die Arena zu verlassen!

Apropos Verlassen: Nach dem Spiel verschwand das Team durch den Hinterausgang... Neben dem neuen Trainer Bruno Labbadia und dem in der Kritik stehenden Sportdirektor Olaf Rebbe sprach nur Kapitän Paul Verhaegh mit den Print-Journalisten. Immerhin: Der Routinier redete nicht lange um den heißen Brei herum. „Wenn wir so weitermachen, dann wird es sehr, sehr schwierig“, sagte der Rechtsverteidiger, der nicht erklären konnte, warum es mal wieder nicht lief für den VfL – obwohl die Trainingswoche mal wieder gut gewesen sei... Verhaegh: „Wir müssen weiterarbeiten. Ich will das nicht nur hier sagen, man muss es auch machen.“

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