10. Oktober 2018 / 09:42 Uhr

Personalplanungen beim VfL Wolfsburg laufen: Neuer Vertrag für Goeßling?

Personalplanungen beim VfL Wolfsburg laufen: Neuer Vertrag für Goeßling?

Andreas Pahlmann
Lena Goeßling soll beim VfL Wolfsburg verlängern.
Lena Goeßling soll beim VfL Wolfsburg verlängern. © imago/Alterphotos
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Lena Goeßling zählt seit Jahren zu den Leistungsträgerinnen beim Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der Vertrag mit der Nationalspielerin soll zeitnah verlängert werden. Schon jetzt planen die "Wölfe" für die nächste Saison.

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Nach ihrer Blinddarm-OP macht sich Lena Goeßling (32) beim VfL Wolfsburg bereit fürs Comeback – und bereit für einen neuen Vertrag. Die Nationalspielerin wird voraussichtlich ihren bis Saisonende laufenden Kontrakt in naher Zukunft verlängern, die entsprechenden Gespräche laufen. „Es sieht gut aus“, bestätigt Ralf Kellermann, sportlicher Leiter des VfL.

"Aktuell sehen wir nicht die Notwendigkeit"

Ein möglicher neuer Goeßling-Vertrag ist Teil der mittel- und langfristigen Personalplanung des VfL, zu der auch der bereits feststehende Abschied von Kapitänin Nilla Fischer am Saisonende gehört. In der Vorsaison war der VfL im Winter aktiv, holte Claudio Neto (30), Kristine Minde (26) und Ella Masar (32), deren Verträge bei Linköpings FC und beim FC Rosengard ausgelaufen waren – in Schweden endet die Saison mit dem Kalenderjahr. „Die Möglichkeit, auch in diesem Jahr in der Winterpause etwas zu machen, wäre da“, so Kellermann, „aber aktuell sehen wir nicht die Notwendigkeit“.

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Magdalena Eriksson vom FC Chelsea kein Thema mehr

Unmittelbarer Ersatz für Fischer stehe zudem nicht ganz oben auf der Prioritätenliste – wenn die Goeßling-Vertragsverlängerung durch ist, sind mit ihr, Sara Doorsoun (26), Joelle Wedemeyer (22) und der zuletzt auf Außen eingesetzten Babett Peter (30) vier Innenverteidigerinnen übers Saisonende hinaus an den VfL gebunden.

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Teil der Wolfsburger Überlegungen war zuletzt immer mal wieder Magdalena Eriksson (25), Verteidigerin des FC Chelsea und Freundin von VfL-Star Pernille Harder (25) – aber die Schwedin hat ihren Vertrag in London gerade bis 2021 verlängert.

Harder selbst steht noch bis 2020 beim VfL unter Vertrag, aber „es würde mich nicht überraschen, wenn da Anfragen aus Spanien, England oder Frankreich kommen“, so Kellermann. Auch im internationalen Frauenfußball sind Ablösesummen zwar noch die Ausnahme, die Spielerinnen wechseln zumeist nach Vertragsende.

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Auch Harder soll langfristig gebunden werden

Aber wenn bei Transfers Geld fließt, dann neuerdings – etwa bei Champions-League-Sieger Olympique Lyon – auch schon mal jenseits der 100.000-Euro-Marke, die lange als Schallmauer galt. Harders „Marktwert“ (wenn es so etwas im Frauenfußball gibt) wäre ein Vielfaches – aber beim VfL ist man eher daran interessiert, den Vertrag früh über 2020 hinaus zu verlängern. „Das würden wir gern angehen“, so Kellermann, ob das möglich ist, sei aber offen.

"Denkbar, dass es größere Veränderungen gibt"

Unabhängig davon sei es denkbar, dass es nach der laufenden Saison „etwas größere Veränderungen im Kader gibt“, so Kellermann. Einige Verträge laufen im Sommer 2019 aus, der VfL werde weiter „auf Konkurrenzsituationen und Altersstruktur“ achten. Sollte er dabei seine Fühler nach deutschen Top-Talenten wie Giulia Gwinn (SC Freiburg) oder Lea Schüller (SGS Essen) ausstrecken, müsste er dafür vielleicht auch selbst mal Ablösesummen zahlen.

Das hat Wolfsburg bisher so gut wie nie gemacht, mit Nilla Fischer ist nur eine Spielerin im Kader, für die eine (extrem geringe) Transferentschädigung fällig wurde. Kellermann: „Ob wir das weiter so handhaben können, wenn wir die Qualität unseres Kaders erhalten wollen, müssen wir sehen“.

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