03. Dezember 2018 / 20:20 Uhr

VfL Wolfsburg: Für Popp ist die neue Bundestrainerin eine alte Bekannte

VfL Wolfsburg: Für Popp ist die neue Bundestrainerin eine alte Bekannte

Jasmina Schweimler
Ihre ersten Titel holten sie gemeinsam: Alexandra Popp und Trainerin Martina Voss wurden mit dem FCR Duisburg UEFA-Women’s-Cup- und DFB-Pokalsiegerinnen.
Ihre ersten Titel holten sie gemeinsam: Alexandra Popp und Trainerin Martina Voss wurden mit dem FCR Duisburg UEFA-Women’s-Cup- und DFB-Pokalsiegerinnen. © imago sportfotodienst
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Kaum eine Nationalspielerin kennt die neue Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg so gut wie Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg. In Duisburg gewannen sie einst gemeinsam Titel.

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Seit der vergangenen Woche ist  Martina Voss-Tecklenburg Deutschlands neue Frauen-Bundestrainerin. Eine Nationalspielerin des VfL Wolfsburg kennt die Neue so gut wie sonst kaum jemand im DFB-Team: Alexandra Popp feierte unter Voss-Tecklenburg einst ihr Bundesliga-Debüt!

Und sie erinnert sich gern an ihre ersten Schritte in der höchsten Spielklasse vor zehn Jahren beim FCR Duisburg – und an ihre damalige Trainerin. „Sie war immer eine sehr loyale Trainerin, die sehr viel redet und auf Kommunikation achtet“, lobt Popp. Gemeinsam gewannen sie den UEFA Women’s Cup (Vorläufer der Champions League) und zweimal den DFB-Pokal. „Jede Spielerin wusste grundsätzlich immer, woran sie war. Das ist gerade jetzt in der Nationalmannschaft wichtig, dass das weiter angegangen wird. Horst Hrubesch hat das ähnlich gemacht – und man sieht, was er in kurzer Zeit aus uns gemacht hat.“

Von Bisanz bis Hrubesch: Die Bundestrainer(innen) der DFB-Frauen

Martina Voss-Tecklenburg ist seit 30. November 2018 Bundestrainerin der DFB-Frauen. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Vorgänger und Vorgängerinnen der Ex-Nationalspielerin. Zur Galerie
Martina Voss-Tecklenburg ist seit 30. November 2018 Bundestrainerin der DFB-Frauen. Der SPORTBUZZER zeigt die Vorgänger und Vorgängerinnen der Ex-Nationalspielerin. ©
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Auf Voss-Tecklenburg und ihr Trainerteam, dem unter anderem Ex-VfL-Co-Trainerin Britta Carlson angehört, wartet viel Arbeit. Popp, die die DFB-Elf zuletzt sogar als Kapitänin aufs Feld geführt hatte, glaubt, dass das Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist: „Die Defensive muss besser stehen, wir lassen noch zu viel zu und verursachen viel durch eigene Fehler. Nach vorn müssen wir mehr Willen zeigen und konsequenter werden. Das sind Dinge, die wir weiter verfolgen müssen. Wir sind noch nicht oben angekommen.“

Dass sich die Wege von Popp und ihrer ersten Bundesliga-Trainerin noch einmal so kreuzen, „ist irgendwie eine lustige Geschichte“, findet die VfLerin. „Meine Profi-Karriere hat mit ihr angefangen und wird vielleicht in ein paar Jahren wieder mit ihr aufhören. Zumindest in der Nationalmannschaft.“ Da wäre es das Optimum „vielleicht noch den einen oder anderen Titel zu holen“. Voss-Tecklenburg habe bei ihrer Vorstellung ja „schon ein bisschen angedeutet, was sie mit uns vorhat. Martina steht für Offensivfußball“.

Bei aller Vorfreude auf Voss-Tecklenburg hat Popp auch viel Lob für Vorgänger Horst Hrubesch übrig. Das DFB-Team kam gefühlt „aus einem tiefen Loch gekrochen. Keine Spielerin hatte mehr Selbstbewusstsein, jeder hatte Angst, Fehler zu machen. Er hat uns da rausgeholt. Was er in kurzer Zeit aus uns gemacht hat – dafür muss man ihm großen Respekt zollen. Zumal er uns nicht kannte und nichts mit Frauenfußball zu tun hatte“, so Popp.

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Fußball-Bundesliga, Frauen, VfL Wolfsburg - TSG 1899 Hoffenheim Zur Galerie
Fußball-Bundesliga, Frauen, VfL Wolfsburg - TSG 1899 Hoffenheim ©
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