09. Oktober 2018 / 20:53 Uhr

VfL Wolfsburg: Harder verpasst die Frauen-WM, Schweiz-Duo darf weiter hoffen

VfL Wolfsburg: Harder verpasst die Frauen-WM, Schweiz-Duo darf weiter hoffen

Andreas Pahlmann und Jasmina Schweimler
Harder (l) fährt nicht zur WM -  Dickenmann (M.) darf weiter hoffen.
Harder (l) fährt nicht zur WM - Dickenmann (M.) darf weiter hoffen. © Imago
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Die beiden Schweizerinnen des VfL Wolfsburg dürfen weiter auf die WM-Teilnahme 2019 hoffen, für Wolfsburgs Top-Star ist der WM-Traum geplatzt: Pernille Harder flog mit Dänemark in den Halbfinals der Play-Offs raus.

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Das 1:2 der Däninnen am Dienstag in Viborg gegen die Niederlande besiegelte nach der 0:2-Hinspielniederlage das Aus. VfL-Star Harder hatte früh einen Elfmeter rausgeholt, den Nadia Nadim von Manchester City verwandelte. Fast im Gegenzug fiel aber das 1:1 durch Lineth Beerensteyn von FC Bayern, die in der Nachspielzeit dann auch für den Sieg des Europameisters gegen den Vize-Europameister sorgte

Im Play-Off-Finale um den letzten freien Platz für die WM 2019 in Frankreich treffen die Niederlande nun auf ein VfL-Duo: Lara Dickenmann und Noelle Maritz setzten sich mit der Schweiz in ihrem Halbfinale gegen Belgien (mit Ex-VfLerin Tessa Wullaert) durch. Nach dem 2:2 im Hinspiel gab es am Mittwoch in Biel ein 1:1 - die Auswärtstor-Regel gab den Ausschlag. Die Play-Off-Finals finden am 5. und 14. November statt.

Pernille Harder: Ihre Karriere in Bildern

Mit 14 spielte Pernille Harder erstmals für die dänische U16-Auswahl. Zur Galerie
Mit 14 spielte Pernille Harder erstmals für die dänische U16-Auswahl. ©
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Dickenmann und Maritz könnten dann den ohnehin schon großen Kreis der Wolfsburger WM-Fahrerinnen noch vergrößern. Im deutschen Team, das unter Bundes-Interimscoach Horst Hrubesch die Qualifikation schaffte, waren die VfLerinnen Almuth Schult, Sara Doorsoun, Alexandra Popp, Lena Goeßling, Anna Blässe, Babett Peter und Joelle Wedemeyer mehr oder weniger regelmäßig mit dabei. Zur Weltmeisterschaft wird allerdings die Noch-Schweiz-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg das Zepter übernehmen – auf wen die 50-Jährige setzen wird, bleibt abzuwarten. Direkt qualifizieren konnten sich vom VfL außerdem neben Mary Earps (England) auch Caroline Hansen, Kristine Minde (beide Norwegen) und Nilla Fischer (Schweden).

Neben Harder werden weitere VfLerinnen dagegen die WM verpassen. Ewa Pajor (Polen) musste sich in ihrer Gruppe deutlich hinter Schottland und der Schweiz geschlagen geben, auch Zsanett Jakabfi (Ungarn), Claudia Neto (Portugal) und zuletzt auch Sara Gunnarsdottir mit ihren Isländerinnen scheiterten.

Neben den Play-Offs gab es am Mittwochabend auch Testspiele: Polen gewann 4:0 gegen Irland, Pajor sorgte mit einem sehenswerten Direktschuss für den Endstand. Fischer kam beim 0:1 Schwedens gegen Italien nicht zum Einsatz. Dafür durfte Earps ihr drittes Länderspiel absolvieren, stand gegen Australien für England (1:1) zwischen den Pfosten. In der Bundesliga geht es für den VfL am Sonntag mit dem Spiel bei Werder Bremen weiter.

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