Der Vfl Wolfsburg tritt am Sonntag bei Union Berlin an Der Vfl Wolfsburg tritt am Sonntag bei Union Berlin an ©
Der Vfl Wolfsburg tritt am Sonntag bei Union Berlin an

VfL Wolfsburg: Jubel in Madrid, Rotation in Berlin

Die Reise endete so holprig, wie das Spiel in Madrid begann: Gestern Nachmittag kehrten die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg aus Madrid zurück, wo sie das erste Champions-League-Spiel der Saison bei Atletico mit 3:0 gewonnen hatten – nach schwieriger erster Halbzeit. Der Rückflug lief am Tag nach dem Spiel etwas anders als geplant, wegen des Sturms musste die VfL-Maschine in Hannover statt in Braunschweig landen. „Aber wir sind alle wohlbehalten angekommen“, so Trainer Stefan Lerch, der bereits die nächste Aufgabe im Kopf an: Am Sonntag (14 Uhr) tritt sein Team in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten Union Berlin an. In der ersten Runde hatten alle Bundesligisten ein Freilos.

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Für den Pokal-Titelverteidiger ist es eine Pflichtaufgabe, die Lerch auch gar nicht erst künstlich spannend reden will. „Wir fahren da hin, um zu gewinnen“, so der Coach. Zum Abschluss der ersten englischen Woche der Saison wird’s Wechsel in der Startelf geben, teils freiwillig, teils gezwungenermaßen. Alexandra Popp und Sara Gunnarsdottir etwa müssen Rot-Sperren aus dem Finale der vergangenen Saison abbrummen; Anna Blässe (in Madrid gesperrt) kann wieder dabei sein. Zudem will Lerch Vanessa Bernauer diesmal im Mittelfeld eine Chance geben. „Sie hat das zuletzt nach ihren Einwechslungen gut gemacht, man konnte sich immer auf sie verlassen“, lobt Lerch die Schweizerin. Auch Isabel Kerschowski hat nach überstandener Knie-Verletzung Comeback-Chancen, im Tor wird in Berlin Merle Frohms stehen, Almuth Schult bekommt eine Pause. „Das ist eine gute Gelegenheit, Merle Spielpraxis zu geben“, so der Trainer.

Für Frohms und die Spielerinnen vor ihr wird es auch darum gehen, die weiße Weste zu verteidigen: In bisher fünf Saison-Pflichtspielen gab es noch kein einziges Gegentor für den VfL! Am Mittwochabend in Spanien war’s allerdings eng. „Defensiv war es die größte Herausforderung, die wir in dieser Saison hatten“, so Lerch. „Atletico war vor allem in der ersten Halbzeit offensiv stark. Wir haben dann in der Pause gesagt, dass wir in unserem Spiel das Tempo hochhalten müssen – und dass wir am Ende die größeren Reserven haben werden.“

Die Bilder vom VfL-Sieg bei Atletico

DFB-Pokal Frauen – Zweite Runde

2. Liga gegen 1. Liga

TSV Crailsheim – 1. FC Köln (So.)

Arminia Bielefeld – MSV Duisburg (So.)

FSV Gütersloh – Turbine Potsdam (So.)

1. FFC Niederkirchen – 1899 Hoffenheim (So.)

B. Leverkusen – 1. FFC Frankfurt (So.)

TSV Schott Mainz – SC Freiburg (So.)

3. Liga gegen 1. Liga

SV Alberweiler – Bayern München (Sa.)

TSV Limmer – Werder Bremen (Sa.)

1. FC Riegelsberg – SC Sand (So.)

1. FC Neubrandenburg – SGS Essen (So.)

Magdeburger FFC – FF USV Jena (So.)

Union Berlin – VfL Wolfsburg (So.)

2. Liga gegen 2. Liga

Henstedt-Ulzburg – BV Cloppenburg

1. FC Saarbrücken – Bor. M’gladbach (So.)

3. Liga gegen 2. Liga

Hegauer FV – VfL Sindelfingen (So.)

4. Liga gegen 2. Liga

FSV Babelsberg 74 – SV Meppen (So.)

Region/Wolfsburg-Gifhorn Frauen Bundesliga Deutschland Allianz Frauen-Bundesliga DFB-Pokal Frauen Deutschland Runde 1 (+5) VfL Wolfsburg (Frauen)

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