08. November 2018 / 12:47 Uhr

VfL Wolfsburg: Klaus fürs Derby noch kein Thema, Ginczek-Einsatz wackelt

VfL Wolfsburg: Klaus fürs Derby noch kein Thema, Ginczek-Einsatz wackelt

Andreas Pahlmann
Bruno Labbadia und der VfL Wolfsburg treten wieder in Hannover an
Bruno Labbadia und der VfL Wolfsburg treten wieder in Hannover an. © Maike Lobback
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Vor dem Niedersachsen-Derby bei Hannover 96 (Freitag, 20.30 Uhr) gibt es beim VfL Wolfsburg keine neuen personellen Optionen - weder Admir Mehmedi noch Felix Klaus und Josuha Guilavogui sind nach ihren Verletzungen einsatzbereit. Zudem wackelt der Einsatz von Daniel Ginczek.

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Daniel Ginczek hat Muskelprobleme im Nacken. Trainer Bruno Labbadia: "Er konnte zwei Tage nur individuell trainieren, wir müssen abwarten, wie er zurückkommt." Keine Alternative ist Admir Mehmedi, der weiter mit Wadenproblemen ausfällt.

Den zarten Comeback-Hoffnungen bei den lange verletzten Felix Klaus und Josuha Guilavogui entzog Labbadia schweren Herzens die Grundlage. Vor allem Klaus (seit August wegen einer Schambeinentzündung raus) hatte sich Hoffnungen auf einen Kurzeinsatz im Spiel bei seinem Ex-Klub gemacht. "Es ist immer gut, wenn ein Spieler sofort wieder spielen will", so der Trainer. "Aber er hat jetzt fast auf den Tag genau sieben Monate kein Spiel mehr gemacht - und Spieler brauchen nach vier Wochen Urlaub ja schon sieben Wochen Vorbereitung." Er wolle Klaus lieber "behutsam aufbauen", darum könne man "nicht davon ausgehen", dass er im Spiel bei 96 dabei ist, "auch wenn man niemals nie sagen soll".

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Kapitän Guilavogui ist derweil nach seinem Kreuzbandriss auf einem guten Weg und hätte vielleicht für das Spiel bei 96 ein Thema sein können, hätte ihn nicht eine Oberschenkelverhärtung zwischendurch zurückgeworfen. Für den Franzosen könnte, so Labbadia, nun die Länderspielpause kommende Woche "ein Vorteil" sein, um ihn endgültig fürs Comeback vorzubereiten. Sebastian Jung wird am Wochenende für die U23 spielen, Paul Verhaegh (Verspannung im Schulterbereich) und PG Ntep (Muskelverhärtung) sind angeschlagen. Renato Steffen spürt zwar noch die schmerzhaften Folgen seiner Schulterprellung aus dem Dortmund-Spiel, ist aber einsatzbereit.

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Während in Hannover Fans und Verein den Begriff "Derby" für die Spiele gegen den VfL vermeiden (weil aus 96-Sicht nur Partien gegen Braunschweig Derbys sind), geht Labbadia als gebürtiger Hesse die Sache unvoreingenommener an. "Für jemanden wie mich, der nicht aus dieser Region stammt, ist das natürlich ein Derby - weil es nahe genug ist." Schon das Pokalspiel vor zehn Tagen, das der VfL mit 2:0 gewann, sei Labbada "wie ein Derby angegangen - und darum habe ich es auch sehr, sehr gerne gewonnen..."

Klar sei aber, dass das schnelle Wiedersehen kein Selbstläufer wird, auch wenn die 96-Krise seitdem noch größer geworden ist. Labbadia: "Auch beim 1:3 auf Schalke war Hannover nicht so unterlegen, wie es dem Ergebnis nach scheint. Das wird ein Spiel, in dem viele Kleinigkeiten entscheiden werden."

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