09. Februar 2018 / 14:58 Uhr

VfL Wolfsburg: Koen Casteels im Duell der statistisch besten Liga-Torhüter

VfL Wolfsburg: Koen Casteels im Duell der statistisch besten Liga-Torhüter

Marcel Westermann
Koen Casteels.
Bestreitet Sonntag sein 100. Ligaspiel: VfL-Torwart Koen Casteels. © imago/photoarena / Thomas Eisenhuth;
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Für ihn ist es ein ganz besonderes Spiel. VfL-Torhüter Koen Casteels bestreitet am Sonntag (18 Uhr) sein 100. Spiel in der Fußball-Bundesliga – und das ausgerechnet bei seinem Ex-Klub Werder Bremen. Aber nicht nur das: Der Wolfsburger wehrte bisher insgesamt 77 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten ab, sein Gegenüber, Jiri Pavlenka, weist in dieser Statistik 0,2 Prozentpunkte mehr den Bestwert der Liga auf.

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Im Winter 2015 hatte der VfL seinen Torhüter nach Bremen verliehen, damit Casteels Spielpraxis sammeln konnte. An Diego Benaglio kam der Belgier damals noch nicht vorbei. Für Werder stand der Schlussmann dann aber auch nur in sechs Partien auf dem Platz, lieferte dort aber starke Eindrücke ab und kehrte nach nur einer halben Saison nach Wolfsburg zurück. An die Zeit an der Weser erinnert sich der Torhüter gern zurück. „Ich war nur kurz in Bremen, aber es hat mir dort gut gefallen. Ich komme immer wieder gerne zurück“, sagte Casteels bei deichstube.de. Und der Keeper führte aus: „Das Stadion ist sehr schön, und die Fans sind leidenschaftlich und laut. Vor dieser Kulisse spiele ich immer gerne.“

Und ursprünglich soll der Tabellen-15. im Sommer großes Interesse daran gehabt haben, Casteels nach Bremen zurückzuholen. Der VfL wollte den 25-Jährigen nicht abgeben, so dass sich Werder für Pavlenka entschied. Werder-Legende Tim Wiese sagt über das in dieser Saison souveräne Torwart-Duo. „Ich gebe nichts auf Statistiken. Ein Torwart muss konstant gut halten, und Pavlenka spielt eine solide Saison. Richtige Killer sind beide aber nicht. Die gibt es heute in der Bundesliga nicht mehr.“ Das Wichtigste ist aber, dass die beiden ihren Kasten sauberhalten. Und das klappt in dieser Saison ganz gut. Und Ex-Torwart Dieter Burdenski rechnet damit, dass Cateels am Sonntag mehr zu tun haben wird. Er sagt: „Wolfsburg wird sich hinten reinstellen. Da kann er sich mehr auszeichnen als der Mann gegenüber.“ Auch VfL-Trainer Martin Schmidt rechnet nicht mit einem torlosen Remis: „Nach den jüngsten Bremer Ergebnissen würde ich nicht 0:0 tippen. Ich denke, dass Tore fallen.“ In den vergangenen 15 Partien bei Werder haben die Wolfsburger immer mindestens einmal getroffen. Zuletzt ohne eigenen Torerfolg war der VfL im Weserstadion am 24. März 2001 beim 0:1 geblieben.

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Dennoch dürfte es ein Duell auf Augenhöhe und ein persönliches Duell zwischen Casteels und Pavlenka werden. Den Tschechen kannte der Wolfsburger bis zu dieser Saison nicht. „Bevor er nach Bremen gekommen ist, wusste ich nicht, wer er ist“, gibt der VfL-Torhüter zu. „Jetzt habe ich schon einige Spiele von ihm gesehen. Er ist ein sehr guter Torwart.“ Nun gilt es für den Wolfsburger die Statistik zu seinen Gunsten zu drehen und statistisch zum besten Keeper der Liga aufzusteigen.

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