14. September 2018 / 17:05 Uhr

VfL Wolfsburg: Labbadia lobt Dauerbrenner Dardai – "Er ist einfach Herthaner"

VfL Wolfsburg: Labbadia lobt Dauerbrenner Dardai – "Er ist einfach Herthaner"

Tim Lüddecke
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Seit mehr als dreieinhalb Jahren an der Hertha-Seitenlinie: Pal Dardai. Hinten: Bruno Labbadia noch als HSV-Trainer.
Seit mehr als dreieinhalb Jahren an der Hertha-Seitenlinie: Pal Dardai. Hinten: Bruno Labbadia noch als HSV-Trainer. © imago/Bernd König
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Pal Dardai von Hertha BSC ist zweitdienstältester Trainer der Bundesliga – Wolfsburg-Coach Bruno Labbadia zeigt sich anerkennend. In dieser Saison hat er sich erneut dem Jugendstil verschrieben. 

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Als Pal Dardai am 15. Februar 2015 Profi-Trainer bei Hertha BSC wurde, war Bruno Labbadia gerade ohne Trainerjob. Wenig später übernahm der jetzige VfL-Coach zum zweiten Mal in seiner Karriere das Ruder beim Hamburger SV, rettete den Klub in der Relegation vor dem Abstieg. Nach seinem Aus beim HSV im September 2016 trat Labbadia erst wieder im vergangenen Februar den Job in Wolfsburg an, rettete den Klub ebenfalls in der Relegation vor dem Abstieg. Dardai, der heute (15.30 Uhr) mit Berlin nach Wolfsburg kommt, war während dieser ganzen Zeit Hertha-Coach. Durchgängig.

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Hinter Christian Streich (mehr als sechseinhalb Jahre) ist der Ungar (mehr als dreieinhalb Jahre) inzwischen dienstältester Trainer der Liga, trainierte wie auch sein Freiburger Kollege vorher übrigens lediglich vereinseigene Jugendteams. Wie man das schafft, im schnelllebigen Bundesliga-Geschäft so lange im Amt zu bleiben? „Puh, schwere Frage“, meint Labbadia, „beide machen einen guten Job. Von den Menschen her passt es einfach zusammen bei diesen Klubs. Wichtig ist, dass man ganz geradeaus miteinander arbeitet.“

"Bei Pal geht es auch in diese Richtung"

Der Wolfsburg-Coach sieht auch durchaus Parallelen zwischen den Trainern der beiden bevorstehenden Gegner (Freiburg gastiert in einer Woche beim VfL) – trotz der besonderen Konstellationen an beiden Standorten. „Freiburg ist sehr speziell, da macht selbst ein Abstieg nichts, was ich außergewöhnlich gut finde, weil ein Abstieg nicht heißt, dass man ein schlechter Trainer ist. Christian holt sehr viel raus aus diesem Verein, er lebt diesen Verein“, so Labbadia, „und bei Pal geht es auch in diese Richtung. Er ist einfach Herthaner, er hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen, hat seinen Spielstil übertragen – und es funktioniert.“

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In dieser Saison hat sich Dardai erneut einem Jugendstil verschrieben, seine Mannschaft weiter verjüngt, vor allem mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchs wie Jordan Torunarigha (21), Arne Maier (19), Javairo Dilrosun (20), Sohn Palko Dardai (19) und Dennis Jastrzembski (18).

"Wir setzen auf einen Mini-Ajax-Effekt"

Der BSC-Coach erläutert: „Wir legen seit dreieinhalb Jahren bei den Profis großen Wert auf den Nachwuchs, bauen immer neue Berliner Talente aus unserer Akademie bei den Profis ein. Wir setzen auf einen Mini-Ajax-Effekt. Mit dieser Philosophie haben wir eine schöne Zukunft!“ Und das ist auch ein Verdienst Dardais.

Labbadia jedenfalls ist „gespannt“ – das sagte er in der Pressekonferenz wiederholt – auf das Kräftemessen zwischen dem Tabellenzweiten und -dritten. „Der Gegner wird es uns sehr schwer machen, um zu unserem Spiel zu kommen. Aber das ist eine Herausforderung, wie wir das gegen eine top organisierte Mannschaft schaffen werden. Und der werden wir uns stellen.“

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