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VfL Wolfsburg: Labbadia-Rüffel für Stefaniak und Seguin

Engelbert Hensel
Wurde von VfL-Trainer Bruno Labbadia zurechtgewiesen: Wolfsburgs Paul Seguin (r.). © ROLAND HERMSTEIN

Das war deutlich: Bei der Vormittagseinheit am Dienstag nahm sich VfL-Trainer Bruno Labbadia die Profis Marvin Stefaniak und Paul Seguin zur Brust.

Sie galten als Wechselkandidaten, aber Marvin Stefaniak und Paul Seguin wollten den VfL im Sommer nicht verlassen. Beide wollen sich nach ihren Leihen in der vergangenen Saison in Wolfsburg durchsetzen. Derzeit sind aber beide hinten dran. Doch Trainer Bruno Labbadia lässt das Duo nicht fallen. Beim Training am Mittwoch allerdings musste der Coach des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten das Duo nach der Einheit zurechtstutzen.

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Die Trikot-Galerie in der VfL-Akademie
Hendrik Hansen: ein Bundesligaspiel - spielte von 2002 bis 2017 beim VfL. Aktuell steht Hansen beim Drittligisten Würzburger Kickers unter Vertrag, war jedoch aufgrund einer Fuß-Verletzung lange außer Gefecht gesetzt. © imago/MIS
Paul Jaeckel: Zwei Bundesligaspiele - beim VfL seit 2014. Debütierte am 7. April 2018 aufgrund von Verletzungssorgen beim Auswärtssieg in Freiburg. © Roland Hermstein
Justin Möbius: Zwei Bundesligaspiele - ist seit 2011 Wolfsburger. Spielte zuletzt in der Regionalliga. Sein Profi-Debüt gab er am 10. Dezember 2016 gegen den FC Bayern München. © Britta Schulze
Elvis Rexhbecaj: Zwei Bundesligaspiele - Rexhbecaj ist seit 2010 im Verein. Er gehört seit der Rückrunde dem Profi-Kader an und gab sein Debüt am 28. Januar 2018 beim 1:0-Sieg bei  Hannover 96. © ROLAND HERMSTEIN
Michael Schulze: Zwei Bundesligaspiele - debütierte 2011 unter Felix Magath. Spielt aktuell in der dritten Liga bei den Sportfreunden Lotte. © Roland Hermstein
Leandro Putaro: Vier Bundesligaspiele - von 2010 bis 2017 beim VfL. Debütierte im Februar 2016 in der Bundesliga. Aktuell steht der 21-jährige bei Arminia Bielefeld unter Vertrag. © imago/foto2press
Gian-Luca Itter: Fünf Bundesligaspiele - Itter ist seit 2015 Wolfsburger und gehört seit dieser Saison zum Profi-Kader. Debütieren durfte er am sechsten Spieltag bei den Münchener Bayern. © imago/Christian Schroedter
Tolga Cigerci: Sechs Bundesligaspiele für den VfL - Cigerci absolvierte sie zwischen 2010 bis 2014. Aktuell kickt der Türke in seiner Heimat bei Galatasaray Istanbul. © imago sportfotodienst
Bjarne Thölke: Sechs Bundesligaspiele - in zehn Jahren beim VfL. Seit 2017 spielt Thölke beim HSV, wo er aber aufgrund diverser Knieverletzungen noch nicht zum Einsatz kam. © Boris Baschin
Sebastian Polter: Zwölf Bundesligaspiele - Polter debütierte 2011 unter Felix Magath beim VfL. Nach Zwischenstationen bei Mainz 05 und den Queens Park Rangers spielt Polter aktuell bei Union Berlin, wo er jedoch wegen eines Achillessehnenrisses fehlt. © Boris Baschin
Jannes Horn: 13 Bundesligaspiele - Horn debütierte für den VfL am 17. September 2016 beim 0:0 gegen 1899 Hoffenheim. Wechselte zur aktuellen Saison zum 1. FC Köln. © imago/Revierfoto
Paul Seguin: 26 Bundesligaspiele - seit 2007 spielte der gebürtige Magdeburger für Wolfsburg. Aktuell ist der 23-Jährige an Dynamo Dresden ausgeliehen, wo er regelmäßig zum Einsatz kommt. © Boris Baschin
Robin Knoche: 125 Bundesligaspiele - er ist das Urgestein der Wolfsburger. Seit 2005 schnürt Knoche seine Fußballschuhe für den VfL. © Boris Baschin
Maximilian Arnold: 142 Bundesligaspiele - seit 2009 in Wolfsburg, ist er der Dauerbrenner unter den Nachwuchsspielern und hält mit seinen Einsätzen im Oberhaus den aktuellen  Höchstwert unter den VfLern, die aus der Akademie stammen. © Boris Baschin

Das Training war gerade vorbei, da sprach Labbadia stark gestikulierend und mit lauterer Stimme zunächst mit Stefaniak, der kurze Zeit später mit gesenktem Kopf Richtung Kabine marschierte. Auch Seguin erklärte der engagierte Coach, was ihm im Training nicht gepasst hatte. Warum Labbadia sauer war: Vor der Einheit hatte er den Spielern per Video gezeigt, worauf sie im Training achten sollten, worauf er und sein Trainerteam bei der Übung Wert legen. Labbadia gefiel die Umsetzung bei Stefaniak und Seguin gar nicht. Der Trainer betont: „Wir wollen mit jedem Spieler, auch wenn er momentan etwas hinten dran ist, arbeiten und ihn weiterbringen. Und deswegen erwarten wir auch von jedem einzelnen, dass er sich voll reinhängt und konzentriert arbeitet.“

Immerhin: Zuletzt durften Seguin, der in der vergangenen Spielzeit an Zweitligist Dynamo Dresden ausgeliehen war, und Stefaniak (war im vergangenen halben Jahr an den 1. FC Nürnberg verliehen) beim Test gegen Aue ran.

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