10. August 2018 / 18:23 Uhr

VfL Wolfsburg: Labbadia wäre fast mal in Neapel gelandet

VfL Wolfsburg: Labbadia wäre fast mal in Neapel gelandet

Engelbert Hensel
Hamburgs Trainer Bruno Labbadia.
Er wäre fast mal in Neapel gelandet: VfL-Trainer Bruno Labbadia. © dpa
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Erstmals präsentiert sich der VfL am Samstag (19.30 Uhr, live bei Sport 1) seinen Fans im Rahmen der Vorbereitung in der VW-Arena – und das bei der Generalprobe gegen den italienischen Spitzenklub SSC Neapel.

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„Ein Top-Gegner, der zuletzt 3:1 gegen Dortmund gewonnen hat. Dabei haben Top-Spieler wie Marek Hamsik und Lorenzo Insigne gefehlt“, weiß VfL-Trainer Bruno Labbadia, dessen Eltern aus Italien kommen und der fast selbst mal beim Ex-Klub von Legende Diego Maradona gelandet wäre.

Im Sommer 1998 war der SSC an ihm dran, aber am Ende entschied er sich für den Vierjahresvertrag bei Zweitligist Arminia Bielefeld, das er mit 28 Treffern als Liga-Torschützenkönig zum Aufstieg ballerte. 1987 hatte der Sohn von italienischen Gastarbeitern, die 1956 aus Lenola (liegt auf der Mitte zwischen Rom und Neapel) nach Deutschland kamen mit seinem Ex-Verein Hamburger SV mal gegen den SSC gespielt. „Das war schon etwas Besonderes, das ist einfach ein guter Klub“, sagt der VfL-Trainer über Napoli, das nun von Star-Trainer Carlo Ancelotti gecoacht wird.

„Neapel gehört in Italien zu den Top drei, sie haben mit Ancelotti Großes vor – der Gegner passt super für uns, weil hier viele Italiener wohnen“, meint Labbadia – und denkt an die bärenstarke Offensive der Italiener mit Arkadiusz Milik und Belgien-Star Dries Mertens. „Sie haben abgezockte Spieler, die machen aus dem Nichts ein Tor, spielen diszipliniert, das wollen wir auch.“ Denn: „Wir wollen das Spiel gewinnen“, so Labbadia, dessen Startelf nah dran sein dürfte an der, die im Pokal und zum Liga-Start gegen Schalke ran darf. Er sagt: „Die Frage ist: Wie verhalten sich die Spieler, die nicht so zum Einsatz kommen? Lassen die sich hängen? Oder legen sie noch eine Schippe drauf? Wir erwarten das, weil dann haben wir den Konkurrenzkampf, den wir auch brauchen.“

Übrigens: Obwohl Neapel Wolfsburgs Trainer mal im Visier hatte, geschwärmt hat Labbadia damals für Sampdoria Genua. Der Trainer erklärt schmunzelnd: „Die hatten damals Gianluca Vialli, Roberto Mancini, Pietro Vierchowod – alles coole Kicker.“

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