13. März 2018 / 22:00 Uhr

VfL Wolfsburg: Labbadia zieht die Zügel an

VfL Wolfsburg: Labbadia zieht die Zügel an

Redaktion Sportbuzzer
Cheftrainer Bruno Labbadia im Gespräch mit den Wolfsburger Spielern.
Hörten genau hin: VfL-Trainer Bruno Labbadia ließ seine Profis im Training viele Abschlüsse üben – gut so, denn nach vorn hin waren die Wolfsburger zuletzt harmlos. © Philipp von Ditfurth
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Seit genau drei Wochen ist Bruno Labbadia als VfL-Trainer im Amt. Die Anfangsphase nutzte der 52-Jährige, um sich beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten alles anzuschauen. Doch jetzt, spätestens nach der 0:3-Pleite bei 1899 Hoffenheim, zieht der Coach die Zügel an, um den harten Weg aus der Krise zu meistern.

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Der Weg dahin ist lang, aber nicht aussichtslos. Klar ist jedoch, dass derartige Vorfälle wie am Freitag, als gleich vier Profis zu spät zum Treffpunkt vorm Training erschienen waren (WAZ berichtete), absolut kontraproduktiv sind. Es gab hohe Geldstrafen! „Die Spieler sind von einer anderen Trainingszeit ausgegangen. So etwas sollte natürlich nicht passieren. Aber wir machen alle Fehler“, sagt Labbadia, der die Angelegenheit nicht zu hoch hängen will. „Es ist wichtig, dass jeder die Verantwortung dafür trägt. Die Sache ist für uns damit gegessen.“

Anders sieht es hingegen mit dem Hoffenheim-Spiel aus. Mit dem Auftreten seiner Mannschaft in dieser Partie war der Wolfsburger Trainer alles andere als zufrieden. Und das hat der Ex-Stürmer seinen Schützlingen am Sonntag auch unmissverständlich zu verstehen gegeben. Bei seiner Ansprache vor dem Auslaufen haute Labbadia mächtig auf den Tisch und machte deutlich, was er künftig von seinem Team sehen möchte. Für ihn sei dieses Auftreten aber nichts Ungewöhnliches. „Ich versuche immer, deutliche Worte zu finden“, meinte der Coach.

Am Montag hatten die Profis Zeit, die Köpfe freizubekommen. Am Dienstag standen zwei Einheiten auf dem Programm, der Fokus ist auf das Spiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen Schalke 04 gelegt. Und am Vormittag ging’s ordentlich zur Sache. Bei der ersten Übung traten zwei Spieler im Eins-gegen-Eins gegeneinander an. Einer bekam den Ball zugespielt, der andere musste verteidigen und den Torschuss verhindern. Dann folgten weitere Spielchen auf zwei Tore – erst im Zwei-gegen-Zwei, anschließend im Drei-gegen-Drei. „Da ging es ums Umschaltverhalten, aber natürlich auch im Reibung“, erklärt Labbadia, der zum Teil energische Zweikämpfe seiner Jungs sah. Auch dort korrigierte der Coach lautstark und gab Anweisungen. „Ich bin lobend, wenn die Spieler etwas gut gemacht haben, aber ich bin auch fordernd, wenn mit einer Gelegenheit leichtfertig umgegangen wird“, betont der gebürtige Darmstädter und stellt fest: „Die Jungs wollen. Ich würde es auch sagen, wenn es anders wäre.“ Allein dadurch werden aber noch keine Spiele gewonnen, das weiß auch Labbadia. Von daher fordert er als nächsten Schritt: „Vom Tempo her war es im Training gut – aber das müssen wir jetzt auch auf dem Platz umsetzen.“

Das sind die nächsten Gegner für den VfL Wolfsburg:

32. Spieltag: Samstag, 28. April (15.30 Uhr): VfL Wolfsburg - Hamburger SV. Zur Galerie
32. Spieltag: Samstag, 28. April (15.30 Uhr): VfL Wolfsburg - Hamburger SV. ©
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