23. Dezember 2018 / 12:44 Uhr

VfL Wolfsburg: Lob für Pia-Sophie Wolter - „Beeindruckend, wie sie sich entwickelt hat“

VfL Wolfsburg: Lob für Pia-Sophie Wolter - „Beeindruckend, wie sie sich entwickelt hat“

Jasmina Schweimler
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg, SPORT, Fußball-Bundesliga, Frauen, VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen, 27.10.2018,
Vom Trainer gibt es ein Sonder-Lob: Pia-Sophie Wolter entwickelt sich im Schatten der Stars. © Boris Baschin
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Stephan Lerch tut sich meist schwer eine Spielerin hervorzuheben. Dennoch gibt es vom Trainer der VfL-Frauen ein Sonder-Lob für Neuzugang Pia-Sophie Wolter. 

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Pernille Harder ist der Top-Star, Ewa Pajor schießt die Tore, Caroline Hansen liefert Vorlagen, Claudio Neto und Sara Gunnarsdottir glänzen im Mittelfeld – die Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg ist gespickt mit herausragenden Spielerinnen. Kein Wunder, dass Trainer Stephan Lerch es „schwierig“ findet, „jemanden aus so einem mannschaftlichen Kollektiv herauszuheben. Das mache ich wirklich auch ungern, weil ich mit der gesamten Mannschaft super zufrieden bin.“ Dennoch sagt er: „Ich finde es sehr beeindruckend, wie sich Pia-Sophie Wolter bei uns entwickelt hat.“

Entwicklung im Schatten der Stars

Die 21-jährige Wolter, Tochter des Ex-Werder-Profis und -Trainers Thomas Wolter, war im Sommer ablösefrei von Bremen nach Wolfsburg gewechselt, absolvierte seitdem acht Bundesliga-Partien für die Profi-Mannschaft (ein Tor, zwei Vorlagen) und spielte jeweils zweimal im DFB-Pokal und einmal in der Champions League.

Die Schlagzeilen machen oft andere – aber ihre Entwicklung im Schatten der Stars macht dem VfL besonders viel Freude. Lerch: „Ich betone das, weil sie von einem Verein kam, der immer wieder gegen den Abstieg und um den Aufstieg spielte. Dann zu so einem Top-Klub zu kommen, ist nicht einfach.“

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Wolter brauchte ihre Zeit, um sich an die höhere Intensität im Training und in den Spielen zu gewöhnen – am vierten Spieltag kam sie ausgerechnet in Bremen zu ihrem ersten Bundesliga-Einsatz, bereitete nach ihrer Einwechslung prompt ein Tor vor. Ihr Startelf-Debüt feierte sie am siebten Spieltag beim 6:0 gegen Leverkusen.

"Tolle Entwicklung"

„Wir haben aber immer gesagt, wir geben ihr Zeit, sich zu entwickeln“, so Lerch. „Die geben wir ihr auch nach wie vor.“ Doch wenn man sehe, wie sie ihre Leistung auf dem Platz bringt, im Training wie im Spiel, dann „kann ich nur sagen: tolle Entwicklung.“

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In der Rückrunde, wenn die Spiele in immer kürzeren Abständen immer wichtiger werden und es in drei Wettbewerben für den VfL um alles geht, werden die Spielerinnen aus der zweiten Reihe besonders wichtig.

Auch Wolter? Dass es in der Entwicklung auch mal Stagnation und Rückschritte geben kann, sei völlig normal, findet Lerch. Aber: „Ich hätte kein Problem damit, wenn das mal eintritt. Davon gehen wir allerdings gerade nicht aus. Wir sind sehr froh, dass sie im Sommer hergekommen ist. Sie tut der Mannschaft unheimlich gut, ist ein toller Mensch.“ jas

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