Maxi Arnold vom VfL Wolfsburg Maxi Arnold vom VfL Wolfsburg ©
Maxi Arnold vom VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg: Macht sich der Kapitän der U-21-Europameister noch WM-Hoffnungen?

Das neue WM-Trikot der deutschen Nationalmannschaft sehe ganz gut aus, sagt Maxi Arnold. Bis zum Sommer hatte das VfL-Eigengewächs noch selbst das DFB-Shirt getragen und war mit der deutschen U-21-Nationalelf Europameister geworden. Daraufhin hatte Andries Jonker, der Ex-Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, gesagt: „Maxis Ziel muss die WM sein!“ Eine Aussage, die den Wolfsburger Publikumsliebling arg wunderte.

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„Ich war überrascht darüber“, sagt der Mittelfeldspieler, „zumal meine Situation unter ihm nicht berauschend war“. In der Tat: Maxi war plötzlich nicht mehr erste Wahl und auch in Sachen Kapitänsfrage kam er gar nicht zum Zug. Unter Jonker-Nachfolger Martin Schmidt hat Arnold den nächsten Schritt gemacht, er ist Stammspieler, für Schmidt ist „Max“, wie er ihn ruft, gar ein „Führungsspieler“.

Und dieser Führungsspieler weiß auch, dass der nächste Schritt irgendwann mal die Nationalelf sein kann. Ein Länderspiel hat Wolfsburgs Nummer 27 immerhin schon auf dem Konto. Wann folgen weitere? „Klar hat man den Traum von der Nationalelf und der WM“, sagt Arnold einerseits. Aber andererseits wisse er auch die große Konkurrenz im Mittelfeld einzuordnen. „Da gibt es acht, neun Spieler, die gesetzt sind in der Nationalelf. Und ich bin der kleinste Fisch in diesem Becken“, so Arnold, der in der Länderspielpause nicht unbedingt immer alle Partien des Weltmeisters guckt. „Es gibt wichtigere Dinge im Leben“, sagte er schmunzelnd. Er nutze die Zeit jetzt, um mal den Kopf freizubekommen, „um dann wieder Top-Leistungen bringen zu können“.

Unsere U21-Europameister: Wie schlagen sie sich im Verein?

Unter Schmidt ist Arnold, der im Sommer noch mit einem Abgang geliebäugelt hatte, beim VfL zu einer tragende Figur gereift. „Ich genieße es“, sagt er und lobt den Schweizer: „Die Art und Weise, wie der Trainer spielen lässt, kommt mir entgegen. Und wenn man jetzt mal das Spiel gegen Mainz ausklammert, finde ich, dass wir einen besseren Fußball spielen.“ Zum anderen „ist es die emotionale Seite, die er mit reinbringt. Er lässt Pressing spielen, lässt vorwärts verteidigen. Das mag ich“, so der Publikumsliebling.

 Was in der Liga noch fehle, sei der erste Sieg unter Schmidt. „Wir wissen alle, was die Stunde geschlagen hat“, so Arnold über die zu geringe Punkteausbeute (elf Zähler) aus den ersten elf Spielen. Aber: Der erste Sieg werde kommen. „Wir müssen mal mit zwei Toren führen, dann spielen wir das auch aus“, glaubt der Mittelfeldspieler, der aber davor warnt, diesen ersten Ligasieg „zu sehr erzwingen zu wollen – sonst verlierst du nötige Lockerheit. Es ist wichtig, jetzt ruhig zu bleiben, dann kommt alles von allein.“

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