Maximilian Arnold stand, wenn er fit war, unter Trainer Martin Schmidt immer 90 Minuten auf dem Platz. Maximilian Arnold stand, wenn er fit war, unter Trainer Martin Schmidt immer 90 Minuten auf dem Platz. © imago
Maximilian Arnold stand, wenn er fit war, unter Trainer Martin Schmidt immer 90 Minuten auf dem Platz.

VfL Wolfsburg: Maxi Arnold geht nach Rot-Sperre von Startelf-Rückkehr aus

Beim VfL Wolfsburg ist er unter Trainer Martin Schmidt gesetzt: Maxi Arnold hat seine Rot-Sperre nach dem Platzverweis gegen den FC Augsburg abgesessen

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Am Dienstagnachmittag hieß es für Maxi Arnold: Training anstatt Regeneration. Leichte Spielformen und Abschlüsse mit den Spielern, die nicht zum Einsatz gekommen waren beim Wolfsburger 3:0-Sieg in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach anstatt einer Einheit im Warmen mit der A-Elf. Eine Ausnahmesituation für den Dauerbrenner, der nach seiner abgesessenen Rot-Sperre aber wohl direkt wieder in die Startelf zurückkehrt. „Davon gehe ich aus“, sagt er jedenfalls.

"Die Mannschaft kann richtig Fußball spielen"

Dem 23-Jährigen ist anzumerken, dass er nach seinem Platzverweis in Augsburg am Sonntag nicht ran durfte. Arnold wirkt nicht ausgelastet, er legt sich beim Training die Bälle zurecht, schließt aus allen Lagen ab, mit rechts, mit links. Zugucken, das ist nicht seins. Auch wenn er nun um zwei wesentliche Erkenntnisse reicher ist. „Jetzt weiß ich, warum wir 30.000 Bundestrainer haben“, flachst er. Aber auch, „dass ich Teil einer Mannschaft bin, die richtig Fußball spielen kann.“

Bilder der Partie VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach

Und nach einer „richtigen Scheißwoche für mich persönlich“ drängt Arnold nun wieder zurück in die erste Elf, die „ihm von der Tribüne so viel Spaß gemacht“ habe. Komisch habe sich die Zwangspause für ihn angefühlt, denn „natürlich war das eine gute Woche für uns – aber man gehört irgendwie nicht so richtig dazu.“ Gegen den Hamburger SV am Samstag könnte sich das wieder ändern, dieses Selbstverständnis besitzt das Eigengewächs.

"Der Trainer setzt auf mich"

Auch wenn Arnold andere Entscheidungen des Trainers – gerade nach einem 3:0-Sieg – nachvollziehen könnte. „Es gibt ja diesen berühmten Spruch: Never change a winning team. Das müsste ich dann schlussendlich auch akzeptieren und wäre genauso Feuer und Flamme, wenn ich rein kommen würde“, sagt er gelassen, allerdings wohlwissend, „dass der Trainer auf mich setzt.“

Hier lesen: Nach dem 3:0 liegt die Latte hoch


Zumal sein Stellvertreter Yannick Gerhardt nach dem Spiel gegen Gladbach keinerlei Ansprüche stellte, die Rolle auch weiterhin ausfüllen zu dürfen, er wolle der Mannschaft einfach mit seiner Flexibilität helfen. Arnold, der ein „gutes Spiel“ seines Teamkollegen sah, erklärt: „Auch ich muss mich beweisen.“ Josuha Guilavogui kann er sich jedenfalls aktuell nur schwer aus der Mannschaft wegdenken. „Im Zweikampf ist er eine Maschine. Da können Yannick oder ich noch zulegen.“

Das sind die nächsten Gegner für den VfL Wolfsburg:

Trotzdem zählt Arnold sich schon zu den Spielern, „die auch mal dazwischen hauen können – ohne jemanden mutwillig zu verletzen“ und die damit die gegen den HSV geforderten Fähigkeiten verkörpern. „Wir dürfen den Kampf nicht vergessen, müssen schon dagegenhalten. Aber wir gehen nicht in die Partie und sagen, wir müssen da jetzt den Mähdrescher rausholen. Das wäre der falsche Ansatz.“ Auch wenn die Wolfsburger aus der Vorsaison „noch einiges gutzumachen“ haben, ist das für Arnold „nicht mehr in meinem Kopf. Das war damals eine ganz andere Welt.“

Und in der heutigen gucken sie in Wolfsburg nur auf sich selbst. Ein zweiter Sieg in Folge wäre mal „wünschenswert“, sagt er. Die Tabelle? „Da weiß ich nicht mal, wo wir stehen“, versichert der VfL-Profi – und lacht etwaige Ambitionen nach oben nur weg: „Ich gucke eher nach unten als nach oben, dafür war das letzte Jahr zu prägend.“

VfL Wolfsburg (Herren) Fussball Bundesliga Region/Wolfsburg-Gifhorn Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg)

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