12. Februar 2019 / 16:19 Uhr

VfL Wolfsburg: Mehmedi ist ein Thema für Mainz, Yeboah bricht das Training ab

VfL Wolfsburg: Mehmedi ist ein Thema für Mainz, Yeboah bricht das Training ab

Tim Lüddecke
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John Yeboah: Kam in der 59. Minute für Rexhbecaj, spielte nach der Systemumstellung auf 4-3-3 auf dem rechten Flügel. Versuchte nach innen zu ziehen und Räume zu finden, fand die aber zu selten. Note: 4.
Musste das Training abbrechen: VfL-Flügelspieler John Yeboah. © imago/Hübner
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Während sich VfL-Offensivmann Admir Mehmedi auf dem Weg der Besserung befindet, musste Flügelspieler John Yeboah am Dienstag vom Trainingsplatz gebracht werden.

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Auf dem Platz stand Admir Mehmedi in der Einheit am Dienstagnachmittag zwar noch nicht wieder, doch der Freigeist des VfL Wolfsburg befindet sich nach seiner Adduktorenzerrung auf einem guten Weg. „Es sieht besser aus als letzte Woche. Er konnte zwei Einheiten am Sonntag und Montag sehr gut machen, so dass wir Hoffnung haben, dass er so bald wie möglich mit der Mannschaft trainieren kann“, sagt Trainer Bruno Labbadia.

Einen Einsatz des Schweizers am Samstag im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 (15.30 Uhr) wollte der 53-Jährige noch nicht ausschließen. „Er könnte noch ein Thema werden. Es sei denn, es gibt eine schlechte Reaktion“, so Labbadia, „aber prinzipiell haben wir schon Hoffnung, dass er am Samstag eine Rolle spielen könnte. Das wäre natürlich schön.“ Mehmedi hatte sich die Verletzung im letzten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen zugezogen. Das Training abbrechen musste VfL-Talent John Yeboah, der vom Platz gefahren wurde, weil er sich in einem Zweikampf am rechten Fuß verletzte – er muss untersucht werden.

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Keine größeren Probleme weist Linksverteidiger Jerome Roussillon auf, nachdem er im DFB-Pokalspiel unter der Woche bei RB Leipzig einen Pferdekuss erlitten hatte - in Freiburg spielte er durch, traf zur 1:0-Führung. Sein Außenverteidiger-Pendant William erhielt auf der rechten Seite nach einer Denkpause von zwei Spielen wieder das Vertrauen, obwohl Labbadia dessen Stellvertreter Paul Verhaegh lobte: „Man muss sagen, dass er es gut gemacht hat.“

Labbadia wollte William schützen

Doch der Brasilianer bringt mehr Dynamik mit als der 35-Jährige, „ist einer, der viel marschiert“, was gegen Freiburg eher gefragt war, so Labbadia, „weil sie extrem viele Tore über die Außenpositionen machen“. Der VfL-Coach führte allerdings auch aus, dass er William mit der Pause schützen wollte, nachdem ihm vorher einige Patzer unterlaufen waren. „Auch wenn ein Spieler glaubt, er kann das noch mal schaffen, tut einem so etwas gut – und bei William war das mein Gefühl, damit er sich mal resettet.“

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Die Enttäuschung über seine Herausnahme aus der ersten Elf war dem Rechtsverteidiger dennoch anzumerken. „Das kann man einem Spieler gewisse Tage zugestehen, aber dann will man auch eine Reaktion“, so Wolfsburgs Trainer, „und es war klar, dass wir William noch brauchen. Nach anfänglicher Traurigkeit hat er das Bild im Training wieder verändert. Deswegen konnten wir ihn ohne Bedenken bringen – und er hat ja dann gleich wieder seine Leistung gebracht.“

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