13. Juli 2018 / 23:03 Uhr

VfL Wolfsburg mit Doppelspitze Ginczek/Weghorst: Trainer Labbadia fehlt der letzte Pass

VfL Wolfsburg mit Doppelspitze Ginczek/Weghorst: Trainer Labbadia fehlt der letzte Pass

Tim Lüddecke
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VfL-Trainer Bruno Labbadia am Spielfeldrand.
VfL-Trainer Bruno Labbadia am Spielfeldrand. © Roland Hermstein
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Nach dem 3:0-Testspielsieg im Stadtduell bei Lupo/Martini zog VfL-Trainer Bruno Labbadia ein positives Fazit - obwohl im Spiel nach vorn nicht alles gelang.

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Der VfL spielte erstmals mit einer Doppelspitze, bestehend aus den Neuzugängen Wout Weghorst und Daniel Ginczek, tat sich aber trotz geballter Mittelstürmer-Power zunächst schwer, zu klaren Abschlusssituationen zu kommen – vor allem von den Offensiv-Außen kam zu wenig. Für Gefahr sorgte derweil Paul Seguin, der als Rechtsverteidiger auflief und Weghorsts Lupfer zum 0:1 auflegte. „Wir haben gerade über die rechte Seite sehr viel investiert, aber es hat immer irgendwie der letzte Pass gefehlt“, erklärte Labbadia nach Schlusspfiff.

Dass sich Ginczek und Weghorst als Sturmduo im 4-4-2-System nur begrenzt in Szene setzen konnten, habe nicht am Sturm-Duo gelegen. „Wir haben teilweise die Flanke oder den Rückpass verpasst. Das hat weniger mit den beiden zu tun, sondern da müssen wir allgemein noch eine Schippe drauflegen. Das sind Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen. Sonst hätten wir auch schon das eine oder andere Tor mehr machen müssen“, erklärte Labbadia.

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Der Coach tauschte zur zweiten Halbzeit alle Feldspieler aus, agierte jetzt in einem offensiven 3-3-3-1-System mit Mehmedi als Spitze. Gegen den engagiert verteidigenden Regionalliga-Aufsteiger gab es allerdings weiterhin wenig gute Strafraumszenen. Was zuletzt im zweiten Testspiel am Dienstag in Baunatal noch gut klappte, das einfache, schnelle Kurzpassspiel, dauerte nun oft zu lange – die schweren Beine waren den VfLern anzumerken. „Der letzte Schritt hat gefehlt“, so Labbadia.

Erst in den Schlussminuten wurde es für den VfL, der erstmals in seinen neuen Trikots auflief, dann doch noch einigermaßen standesgemäß. Erst war Brekalo nach Pass von Yunus Malli zur Stelle und erzielte das 0:2, dann sorgte Mehmedi nach Vorarbeit von PG Ntep für den Endstand, der den dritten Sieg im dritten Test bedeutete. Labbadia war entsprechend zufrieden: „Es waren wie schon in Baunatal gute Bewegungen dabei. Wenn wir die auch in der Bundesliga zeigen, wird der Gegner auch da Probleme bekommen.“

Und wie versprochen hier das Interview von Ali mit Yannick Gerhardt. Schöne Grüße nach Stuttgart (Daniel Didavi) Forza Lupo

Gepostet von U.S.I. Lupo Martini e.V. am Freitag, 13. Juli 2018

In der zweiten Intensivwoche von Labbadia rückten auch die VfL-Standardsituationen vermehrt in den Vordergrund. Auch vor dem Spiel bei Lupo/Martini legte der VfL noch eine Einheit ein, um ruhende Bälle zu trainieren. Bei der Umsetzung am Freitagabend haperte es dann aber doch merklich. „Wir haben die Standards diesmal zwar sehr gut reingetreten, waren aber nicht so gut im Reinlaufen. Da arbeiten wir weiter dran“, sagte Labbadia und führte weiter aus, warum es noch nicht ganz so funktionierte: „Bei Standards brauchst du eine Frische, deswegen ist es auch gerade nicht nur im Training schwieriger, sondern auch in der Umsetzung.“

Einige Wolfsburger Profis hatten die Partie bei Lupo/Martini von der Tribüne aus verfolgt. Keeper Phillip Menzel saß dort etwa, weil VfL-Trainer Bruno Labbadia die Torhüter lieber über die gesamte Spielzeit testen will – und diesmal Pavao Pervan dran war und U-19-Keeper Lino Kasten als zweiter Mann im Kader stand. Sonst fehlten die Verletzten und Angeschlagenen. Dazu gehörte neben Victor Osimhen (nach Schulter-OP), Sebastian Jung (nach Muskelsehnenverletzung in der Wade), Felix Klaus (Bauchmuskelverletzung) auch Paul Verhaegh. Labbadia erklärte: „Er hat Adduktorenprobleme, deswegen sind wir kein Risiko eingegangen. Das müssen wir in dieser Phase der Saison nicht unbedingt machen.“ Auch Dominik Franke und Kaylen Hinds guckten zu.

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