12. Februar 2019 / 17:53 Uhr

Mit Guilavogui verliert der VfL Wolfsburg nie...

Mit Guilavogui verliert der VfL Wolfsburg nie...

Engelbert Hensel und Tim Lüddecke
Josuha Guilavogui
Immer gut gelaunt: VfL-Kapitän Josuha Guilavogui. © Roland Hermstein
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Zugegeben, die Frage ist einerseits hypothetisch, andererseits aber trotzdem spannend: Wo stünde der VfL in der Tabelle, wenn Josuha Guilavogui in dieser Saison nicht zweimal wegen Verletzungen für mehrere Spiele ausgefallen wäre?

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Der Kapitän des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hat in dieser Spielzeit erst acht Pflichtspiele machen können – und die Bilanz des VfL mit dem Franzosen ist beeindruckend: Sechs Siege und zwei Unentschieden.

Guilavogui – mit ihm verliert der VfL nie... „Ich habe das gesehen, aber ich glaube, wir können darüber reden, wenn wir in München, Dortmund und Leipzig gespielt haben. Es freut mich und ich hoffe, das wird eine lange Serie sein“, sagt der Mittelfeldspieler über diese Statistik und fügt anschließend schmunzelnd hinzu: „Ich hoffe, die Serie ist kein Zufall. Die Spiele fielen in die beste Phase der Mannschaft, wir haben vor der Winterpause wirklich gut gespielt.“

„Josh ist einfach als Mensch eine Frohnatur – was toll ist"

Los ging’s im Pokal in Elversberg. Da hatte es mit ihm ein pflichterfüllendes 1:0 gegeben, beim Saisonauftakt gegen Schalke hatte er zwar nur 45 Minuten auf dem Platz gestanden, weil er sich einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wie sich später herausstellte. Aber Wolfsburg gewann mit 2:1. Danach fehlte der Publikumsliebling elf Spiele lang, ehe er am 13. Spieltag in Frankfurt mit einem Kurzeinsatz sein Comeback feiern durfte – inklusive eines Dreiers (2:1). Es folgten das 2:2 gegen 1899 Hoffenheim, das 2:0 in Nürnberg, das 2:0 gegen Stuttgart (mit einem Tor des Franzosen) und schließlich das 3:2 im Hinrunden-Finale in Augsburg (da traf er ebenfalls). „Josh ist einfach als Mensch eine Frohnatur – was toll ist. Er ist als Persönlichkeit und Spieler ein wichtiger Faktor in der Mannschaft“, lobt VfL-Trainer Bruno Labbadia. „Man sieht immer wieder, welchen Wert er für die Mannschaft hat – dass er der Mannschaft einen Schub gibt.“

"Ich hoffe, dass es das jetzt an Verletzungen erst mal war"

In der Woche vor dem Rückrunden-Auftakt dann der Schock: Guilavogui brach wegen einer Oberschenkel-Zerrung das Training ab, fehlte in den Partien auf Schalke, gegen Leverkusen, in Berlin und in Leipzig – erst am Samstag beim Wahnsinns-3:3 in Freiburg feierte er seine Rückkehr und stand gleich 90 Minuten auf dem Platz. Dabei war es gar nicht geplant, dass der Kapitän gleich über die volle Distanz ran muss, erklärte Labbadia. „Ich bin ein Freund davon, so einem Spieler noch mehr Trainingseinheiten zu geben.“ Aber: „Dadurch, dass es eine englische Woche war und wir das Gefühl hatten, dass Elvis Rexhbecaj und unser ganzes Dreier-Mittelfeld unheimlich laufen mussten und wir kaum Möglichkeiten hatten, ihnen eine Auszeit zu geben, haben wir uns dazu entschieden, frische Leute reinzubringen.“

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Was sich Guilavogui nach den beiden Rückschlägen für den Rest der Saison wünscht, ist nur allzu verständlich: Gesundheit. „Ich habe mir nach dem Kreuzbandriss gewünscht, nur keine Verletzung mehr zu bekommen. Leider ist es dann nach dem Trainingslager doch passiert.“ Und wie hat der zuletzt lädierte Oberschenkel die ersten 90 Minuten nach der Zwangspause verkraftet? Guilavogui klopft auf den Tisch und sagt dann: „Ich hatte damals ein ähnliches Problem nach meiner Nackenverletzung, nach der Wintervorbereitung war ich dann an der Wade verletzt. Ich hoffe, dass es das jetzt an Verletzungen erst mal war.“

Josuhu Guilavogui im Trainingslager: Die schönsten Bilder

VfL-Kapitän Guilavogui in Almancil Zur Galerie
VfL-Kapitän Guilavogui in Almancil ©
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Das sagt der VfLer, den die französischen Spieler „den Deutschen“ nennen, verrät Wolfsburgs Kapitän gut gelaunt. Warum er so genannt wird, erklärt er auch: „Weil ich immer hinter ihnen her bin, dass sie pünktlich kommen.“ Pünktlichkeit sowie Disziplin wird eben gern mal als typisch Deutsch bezeichnet – und Guilavogui lebt das vor...

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