Weiß jetzt, was sein Team drauf hat: Trainer Martin Schmidt (2. v. l.) und der VfL Wolfsburg müssen in 2017 noch in Hamburg ran, danach gastiert Leipzig in Wolfsburg, bevor das Hinrunden-Finale in Köln ansteht. ©

VfL Wolfsburg: Nach dem tollen 3:0 gegen Gladbach liegt die Latte hoch!

Der Sieg gegen Borussia Mönchengladbach hat gezeigt, was möglich ist beim VfL Wolfsburg, der das am Samstag im Spiel beim Hamburger SV bestätigen muss.

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Martin Schmidt hatte das Wort „Bayernbesieger-Besieger“ gerade in den Mund genommen – da hob er schon den verbalen Zeigefinger. „Jetzt geht es nach Hamburg und Köln“, sagte der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nach dem Sieg gegen Gladbach. Die beiden im Tabellenkeller stehenden Teams seien nun die Art von Gegnern, die der VfL auch für die zuvor aufstrebenden Gladbacher dargestellt habe. „Erst die Bayern besiegen – und dann zum 14.“, so Schmidt.

Maxi Arnold Nord-Duell: Am Samstag muss der VfL Wolfsburg beim Hamburger SV ran. ©

Aus VfL-Sicht heißt es jetzt also: Erst den Tabellenvierten besiegen – und dann zum 15. „Gegen solche Gegner muss man die Leistung, die wir gegen die Borussia gezeigt haben, beweisen“, weiß Schmidt. Danach stehen noch die Partien gegen RB Leipzig und beim 1. FC Köln an. Doch gerade in Hamburg erwartet Schmidt ein ganz unangenehmes Unterfangen.

Yunus Malli Heimspiel gegen ein Top-Team: Am nächsten Dienstag gastiert RB Leipzig beim VfL Wolfsburg. ©

„Die Hamburger wollen nach dem Freiburg-Spiel eine Reaktion zeigen. Sie freuen sich auf uns. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen“, sagt er. Und VfL-Profi Yunus Malli ergänzt: „Man weiß, dass viele Mannschaften in Hamburg ihre Probleme haben. Das wird am Samstag für uns genauso sein, es wird ein kampfbetontes Spiel und der HSV ist sehr heimstark – da müssen wir alles abrufen, um etwas mitzunehmen.“

Yannick Gerhardt Hinrunden-Abschluss: Am übernächsten Samstag gastiert der VfL Wolfsburg beim 1. FC Köln. ©

Gegen Gladbach hätten seine Spieler die Latte schon sehr hoch gelegt, betont der Trainer. „Und da jetzt noch mal drüber zu springen – das ist der nächste Schritt“, so Schmidt. „Wie weit wir in unserer Entwicklung sind, werden wir dann wissen.“
Denn darum geht es beim VfL immer noch vorrangig. Schmidt vermittelt natürlich den Eindruck, dass er jederzeit im Bilde ist über die tabellarische Situation, über die Punkte und die Konkurrenz. Doch er schenkt diesen Dingen nicht zu viel Beachtung. „Nach dem Freiburg-Spiel sollten wir unser Ziel nach oben korrigieren, nach dem Augsburg-Spiel nach unten. Ich will daran gerade nicht denken“, erklärt er.

Auch der Sprung von Tabellenplatz 14 auf 11 nach dem Sieg trüge etwas. „Das sieht nach einem großen Schritt aus, wir haben fünf Punkte Rückstand nach vorn – aber auch nur fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Es braucht noch zwei, drei Siege, um ins gesicherte Mittelfeld reinzukommen“, sagt Wolfsburgs Trainer.

"Ich arbeite lieber eins nach dem anderen ab"


Schmidt geht die Sache mit den Zielsetzungen sowieso anders an; mental anders. „Wenn du vor der Saison sagst: Das Ziel sind 45 Punkte – dann ist der Weg elend lang. Deswegen muss man in Zwischenschritten denken, und das haben wir gemacht – die ersten fünf Spiele, die nächsten fünf Spiele. So landet man irgendwann auch beim großen Ziel“, so der Coach. Und weiter: „Erreichen wir das Zwischenziel aber nicht, wissen wir, dass irgendwas nicht funktioniert. Ich arbeite lieber eins nach dem anderen ab.“

Mit der Ausbeute der letzten fünf Spiele (zwei Siege, zwei Remis und „eine doofe Niederlage“) könnte er sich auch künftig anfreunden. „Das sind acht Punkte und ergibt einen 1,6er Schnitt – den zu halten, wäre eine hohe Kunst.“ Sechs von den neun bis Weihnachten geforderten Punkten sind nun schon im Sack. Der VfL liegt auf Kurs. Mehr dürften es im Zweifelsfall aber natürlich gerne auch sein. VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe dazu: „Wir würden uns nicht dagegen wehren...“

Bilder der Partie VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach

Region/Wolfsburg-Gifhorn Fussball Bundesliga VfL Wolfsburg (Herren)

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