10. Juli 2018 / 18:56 Uhr

VfL Wolfsburg: Ohne Handys den Teamgedanken stärken

VfL Wolfsburg: Ohne Handys den Teamgedanken stärken

Marcel Westermann
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg, SPORT, VfL-Center, Fußball-Bundesliga, Trainingsstart VfL Wolfsburg, Saison 2018/19, Saisonauftakt, 01.07.2018,
Bleiben daheim: Der VfL (r. Gian-Luca Itter) legt im „Wolfsburg-Trainingslager“ Wert auf den Teamgedanken. © Boris Baschin
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Wenn man sich dazu entschließt, ein Trainingslager in Wolfsburg zu absolvieren, muss man auch damit rechnen, dass es regnet. Das ändert allerdings nicht im Geringsten etwas daran, dass der VfL mit dieser Entscheidung total zufrieden ist. Denn mit den seit Montag eingeläuteten Intensivwochen ist rund um das Trainingscenter tatsächlich so etwas wie Trainingslager-Flair zu verspüren.

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Drei Einheiten stehen dieser Tage zumeist auf dem Programm, eingeläutet mit einer Kraft- und Stabilisationseinheit um 7.45 Uhr, „um gut in den Tag hereinzukommen“, erklärt VfL-Coach Bruno Labbadia. Der zweite Teil folgt meistens um 10.15 Uhr, der dritte um 15.45 Uhr. Die Besonderheit: Während des ganzen Trainingstages bleibt die Mannschaft zusammen.

„Wir nutzen die Zeit hier auch, um zur Ruhe zu kommen“, so Labbadia. Und damit meint er Ruhe. Während der Pausen gibt es eine Vereinbarung mit den Spielern, dass sie nicht etwa mit ihren Handys rumspielen. „Sonst gibt es keine Kommunikation“, erläutert der Coach. Und: „Jedes Frühstück, jedes Mittagessen ist Teambuilding“, findet Labbadia – auch wenn er zugibt, dass er auch schon ein paar andere Aktionen im Kopf hat.

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Dass in Sachen Teamgedanke nun bereits erste Pflänzchen wachsen, zeigt sich auch an Posts wie dem von Maximilian Arnold am trainingsfreien Sonntag. Er traf sich mit Neuzugang Felix Klaus auf eine Partie Minigolf. Und: Gewonnene Wettbewerbe, die das Trainerteam immer wieder einstreut, werden zumeist im Pulk bejubelt.

Hin und wieder stapft auch VfL-Manager Jörg Schmadtke auf den Platz – meistens mit, manchmal ohne Handy am Ohr. Am Montag kam dann auch Sportdirektor Marcel Schäfer dazu. Beide tauschten sich aus, dann flachsten sie, neckten sich, sogar eine kumpelhafte Umarmung gab es.

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Trotz der Harmonie nimmt Labbadia seine Spieler ordentlich ran. Der Fokus liegt derzeit darauf, körperlichen Input zu geben. „Das ist schon intensiv“, sagt Labbadia, der es aber nicht übertreiben will. „Man kann ja nicht immer einen draufsetzen, es gilt ja auch, alles erst mal zu verarbeiten.“ Die Pausen am VfL-Center sollen möglichst regenerativ genutzt werden. „Wir haben Möglichkeiten geschaffen, damit die Spieler sich hinlegen können“, sagt Labbadia, „wie im Trainingslager.“

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