11. Januar 2019 / 12:56 Uhr

VfL Wolfsburg: Stendal statt Almancil - Paul Seguin muss auf eine Ausleihe warten

VfL Wolfsburg: Stendal statt Almancil - Paul Seguin muss auf eine Ausleihe warten

Engelbert Hensel
<b>Paul Seguin</b>: 750 Tausend Euro (- 250 Tausend Euro)
Wie geht es für Paul Seguin weiter? Der Mittelfeldspieler wartet auf ein Ausleihgeschäft. © imago/Christian Schroedter
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Paul Seguin hängt in Warteschleife. Der Mittelfeldspieler des VfL Wolfsburg trat die Reise ins Trainingslager nach Almancil nicht mit an, da sich eine Ausleihe anbahnte. Sie scheiterte jedoch - und jetzt hält sich der 23-Jährige in seiner Heimat fit. „Ich bin topfit“, sagt er.

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Eigentlich hätte auch Paul Seguin in diesen Tagen zusammen mit seinen VfL-Kollegen im Trainingslager unter der portugiesischen Sonne schwitzen sollen, doch das Wolfsburger Eigengewächs hat die Reise am vorletzten Donnerstag nach Almancil nicht mit angetreten. Der Grund: „Ich hätte am Tag nach der Abreise wechseln sollen, alles stand so gut wie fest“, schildert der Mittelfeldspieler. Aber auf der Zielgeraden konnten sich der VfL und Seguins neuer Klub nicht einigen.

Leihe scheitert an Kaufoption

Zweitligist Erzgebirge Aue hatte ihn nach Informationen vom SPORTBUZZER auf dem Zettel, auch andere Zweitligisten sowie Klubs aus dem Ausland zeigten oder zeigen weiterhin Interesse. Aber noch ist keine Lösung gefunden. Seguin: „Ich wollte mich ausleihen lassen, aber die Vereine konnten sich nicht einigen.“ Es scheiterte an einer Kaufoption.

Die Auffahrt zum Hilton Conrad Algarve: Palmen säumen den Weg zur VfL-Heimat für das neuntägige Trainingslager in Almancil. Zur Galerie
Die Auffahrt zum Hilton Conrad Algarve: Palmen säumen den Weg zur VfL-Heimat für das neuntägige Trainingslager in Almancil. ©
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Jetzt muss sich Seguin, der in der C-Jugend zum VfL gekommen war, in Geduld üben. Zunächst einmal hatte er in Wolfsburg im Kraftraum geschuftet, jetzt hält sich der 23-Jährige in seiner Heimat Stendal fit. „Ich bin topfit“, sagt der Noch-VfLer, der am 29. April 2017 beim 0:6 gegen die Bayern sein letztes Pflichtspiel für die Wolfsburger absolviert hat.

"Ich konnte mich kaum zeigen"

Im Sommer 2017 hatte sich der Sohn von DDR-Fußball-Idol Wolfgang „Paule“ Seguin an Zweitligist Dynamo Dresden ausleihen lassen – und wollte nach seiner Rückkehr vor dieser Saison beim VfL seine Chance suchen, „aber ich konnte mich in Wolfsburg seit meiner Rückkehr kaum zeigen. Trotzdem denke ich, dass ich im vergangenen halben Jahr Vollgas gegeben und alles für die Mannschaft gemacht habe“, sagt der gefrustete Seguin.

Mehr über die "Wölfe"

Sein Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis 2020, bei einem Wechsel müsste er auf Geld verzichten. „Das weiß ich“, sagt der VfL-Profi. „Aber auf wie viel, das ist halt die Frage. Ich denke, ich habe immer Vollgas gegeben und hoffe daher, dass man mir da entgegenkommt.“

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