Paul Verhaegh: Der Niederländer arbeitete nach hinten ordentlich, doch nach vorn traute er sich nur wenig zu. Meist wählte er den Weg hintenrum anstatt das Spiel über seine Seite schnell zu machen. Beim Gegentor zu passiv. Note: 4 Geht als Leader vorweg: Paul Verhaegh (r.). ©
Paul Verhaegh: Der Niederländer arbeitete nach hinten ordentlich, doch nach vorn traute er sich nur wenig zu. Meist wählte er den Weg hintenrum anstatt das Spiel über seine Seite schnell zu machen. Beim Gegentor zu passiv. Note: 4

VfL Wolfsburg: Paul Verhaegh nimmt seine Rolle als Leader an

Nach sieben Jahren in Augsburg entschied sich Paul Verhaegh im Sommer für einen Wechsel zum VfL. Zwei Monate später hat sich der Rechtsverteidiger beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gut eingelebt. Die stressige Anfangszeit liegt hinter ihm, so dass er sich nun voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren kann. Und bei seinem neuen Klub nimmt der 34-Jährige seine Führungsrolle genauso ein wie beim FCA.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

"Wir haben ein junges Team. Für die Spieler ist es wichtig, sich weiterzuentwickeln und Erfahrungen zu sammeln. Ich habe es damals ja selbst erlebt. Jetzt versuche ich Stabilität reinzubringen", sagt Verhaegh. Dabei spielt der Trainerwechsel keine Rolle. Denn urspünglich war es die Idee von Ex-VfL-Trainer Andries Jonker, den Außenverteidiger nach Wolfsburg zu holen. "Grundsätzlich hat sich nichts verändert. Die Trainerentlassung ist für alle Beteiligten nicht schön. Aber so ist das Geschäft. Der neue Trainer versucht uns viel zu pushen", so Wolfsburgs Nummer 3, die sich in seiner neuen Heimat pudelwohl fühlt. Mittlerweile ist auch die Familie nachgekommen. "Wolfsburg gefällt mir sehr gut. Die Stadt ist ruhig und optimal für die Familie. Und im Verein ist das Klima auch sehr gut", lobt der Abwehrmann.

Mit seinen 34 Jahren ist Verhaegh nicht mehr der Jüngste. An sein Karriereende denkt er aber noch lange nicht und tut alles dafür, Woche für Woche auf dem Platz stehen zu dürfen. "Ich fühle mich noch sehr gut. Ich achte schon auf meine Ernährung und auf ausreichend Schlaf. Ich hatte in meiner Karriere auch immer Glück mit Verletzungen", erinnert sich der VfLer und klöpft dabei dreimal auf Holz. So soll es nämlich bleiben. Damit keine längeren Ausfallzeiten dazukommen, nimmt Verhaegh kleinere Wehwehchen ernst. "Mit 34 fühlt man sich natürlich nicht mehr wie mit 19. Man kennt seinen Körper und daher gilt es, auch präventiv viel zu arbeiten", so der Ex-Augsburger.

Dass sein Körper den Belastungen derart gut standhält, hilft Verhaegh natürlich auch im Konkurrenzkampf. Und der ist hinten rechts so groß wie kaum woanders. Mit Sebastian Jung kehrt jetzt ein Rechtsverteidiger zurück, der genauso wie Neuzugang William das Verlangen hat zu spielen. Verhaegh nimmt diese Situation aber sportlich. "Ich habe fünfeinhalb von sieben Spielen gemacht. Und wenn man mal nicht spielt, muss man dafür sorgen, dass man sich zeigt. Das gilt aber für jeden Einzelnen. Ich bin es gewohnt, Konkurrenz zu haben. Bei über 25 Spielern im Kader ist das normal", so der Niederländer gelassen.

Angetan ist er vor allem von der Leistung von Gian-Luca Itter. "Es war nicht einfach für ihn in München. Da muss man sagen: Hut ab! Luca ist klar im Kopf, er weiß, was er kann. Da schaue ich gern hin. Manchmal tauschen wir uns auch aus, aber jetzt nicht besonders viel", sagt Verhaegh.

Region/Wolfsburg-Gifhorn VfL Wolfsburg (Herren) Fussball Bundesliga

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige