10. September 2018 / 17:26 Uhr

VfL Wolfsburg: Pechvogel Klaus über seinen Comeback-Plan

VfL Wolfsburg: Pechvogel Klaus über seinen Comeback-Plan

Engelbert Hensel
Trainingsauftakt VfL Wolfsburg Wolfsburg, 01.07.2018, FUßBALL - VfL Wolfsburg, Trainingsauftakt VfL Wolfsburg, 1. Bundesliga, Saison 2018-2019. Bild zeigt: VfL Mannschaftstraining, Felix Klaus (VfL Wolfsburg) Wolfsburg *** Training start VfL Wolfsburg Wolfsburg 01 07 2018 FOOTBALL VfL Wolfsburg Training start VfL Wolfsburg 1 Bundesliga Season 2018 2019 Picture shows VfL team training Felix Klaus VfL Wolfsburg Wolfsburg
Den Start in Wolfsburg hat er sich anders vorgestellt: Kurz nach dem Beginn der Vorbereitung verletzte sich Felix Klaus (M.) im Bauchmuskelbereich – und musste schließlich operiert werden. Nun steht dem Offensivmann die Reha bevor. © Imago
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Schon früh hatte Felix Klaus nach seinem bereits Anfang Februar öffentlich gewordenen Wechsel von Hannover 96 zum VfL eine neue Bleibe gefunden, im Sommer dann die Hochzeit mit seiner Belinda, danach der Start bei seinem neuen Klub. Es schien alles perfekt.

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Aber kurz nach dem Start der schweißtreibenden Vorbereitung zog sich der Neuzugang des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten eine Verletzung im Bauchmuskelbereich zu. Nun steht dem Offensivmann die Reha bevor. Und diese Reha macht Klaus in Wolfsburg. „Das ist mit dem Trainer so abgesprochen“, erzählt er – und freut sich auf die Rückkehr zu den Teamkollegen, denen er zuletzt vorm TV die Daumen gedrückt hatte. „Ich bin hier perfekt aufgenommen worden. Das passt alles“, sagt Klaus, bei dem zunächst versucht worden war, die Verletzung konservativ zu behandeln. Gleichwohl war immer klar, dass es doch eine OP geben könnte.

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Mitte August hatte ihn ein Spezialist in Berlin am Schambein operiert. „Ich hatte noch nie eine OP“, erzählt Klaus und fügt schmunzelnd hinzu: „Aber irgendwann erwischt es halt jeden mal. Wenn du jedoch merkst, dass du keine Schmerzen mehr hast, ist das etwas Befreiendes.“ Die ersten beiden Wochen nach der OP verbrachte Klaus in seiner Heimat im Frankenland. Wie genau er sich die Verletzung im Training zugezogen hat, spielt für den 25-Jährigen keine Rolle mehr. „Ich kann es ja nicht mehr ändern. Ich bin einfach froh, dass der Arzt das gut gemacht hat und ich keine Schmerzen mehr habe“, sagt Klaus.

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Nach seiner Verletzung intensivierte der VfL die Suche nach einem neuen Flügelspieler. Maxwel Cornet (Olympique Lyon) war der Wunschkandidat, erst kurz vorm Transferende stand fest: Cornet kommt doch nicht, dabei war sich der VfL mit dem Ivorer einig, einzig Lyon wollte ihn plötzlich nicht mehr abgeben. Klaus zeigt Verständnis, dass Manager Jörg Schmadtke für den Flügel noch etwas machen wollte. Aber: „Für mich ist es natürlich trotzdem cool, dass am Ende keiner mehr kam“, sagt der Ex-Hannoveraner.

Am Samstag beim Heimspiel gegen Hertha kann Klaus erstmals sein neues Team in der VW-Arena sehen. Bleibt die Frage: Wann können die VfL-Fans ihn erstmals im neuen Trikot beobachten? „Ich bin vorm Plan, bislang ist alles top gelaufen“, freut sich Klaus. Wie lange die Reha jetzt dauert, sei nur schwer genau zu beziffern. Der VfL-Profi spricht von vier, fünf Wochen – und hat dabei das Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Hannover im Hinterkopf. Am 31. Oktober steigt das Duell in der zweiten Runde des DFB-Pokals, am 9. November das in der Liga. Klaus: „Ich muss von Woche zu Woche schauen, wie weit ich bin. Aber klar: Es wäre eine schöne Geschichte, wenn ich da helfen könnte.“

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