12. Juni 2018 / 10:00 Uhr

VfL Wolfsburg: Schmadtke hat alle Hände voll zu tun

VfL Wolfsburg: Schmadtke hat alle Hände voll zu tun

Tim Lüddecke
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„Ich versuche, alles schnell kennenzulernen“: Der von VfL-Aufsichtsratschef
 Frank Witter verpflichtete Jörg Schmadtke will als neuer Geschäftsführer keine Zeit verlieren.
„Ich versuche, alles schnell kennenzulernen“: Der von VfL-Aufsichtsratschef Frank Witter verpflichtete Jörg Schmadtke will als neuer Geschäftsführer keine Zeit verlieren. © dpa
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Fast zwei Wochen ist Jörg Schmadtke inzwischen neuer Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg: So geht er seine Aufgabe bislang an.

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Die Tage von Jörg Schmadtke fangen aktuell relativ früh an, und sie hören auch relativ spät auf. Nicht, dass sich der neue Geschäftsführer Sport des VfL Wolfsburg darüber beklagen würde, im Gegenteil, es geht ihm darum, möglichst zeitnah in möglichst alle Bereiche einzutauchen. „Wenn man irgendwo hinkommt, versucht man alles schnell kennenzulernen, um ein Bild zu bekommen“, sagt er dem SPORTBUZZER. Manchmal gehe das schneller, „manchmal muss man aber auch nachfassen, um dieses Bild rundzumachen“ – und in Wolfsburg hat Schmadtke damit alle Hände voll zu tun.

Allein die Anzahl an Spielern, die dem 54-Jährigen tagtäglich angeboten werden: „Wahnsinn“, meint er, „da kommt eine ganze Menge“. Doch das ist beileibe nicht alles, was er händeln muss. Die Krux besteht vielmehr darin, dass er sich erst mal ein Bild vom aktuellen Kader machen muss. „Das ist ein bisschen das Problem; einerseits will man eine neue Organisation und die Strukturen kennenlernen, andererseits versucht man den Kader zu verändern, das ist alles relativ zeitaufwändig.“

"Viel, viel zuhören"

Wie das funktionieren soll, jetzt, wo viele VfLer, allen voran die Spieler, im Urlaub weilen? Durch Gespräche, etwas anderes bleibt Schmadtke nicht übrig – und „viel, viel zuhören“. Dem Trainerteam. Dem Team drumherum. „Die Menschen kennen die Spieler alle. Sie haben alle eine Einschätzung und am Ende versucht man zu schauen, ob die ähnlich sind oder total unterschiedlich – und dann muss man gegebenenfalls noch mal selber nachhaken.“

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Noch scheint es einige Fragezeichen zu geben, was bei einem Kaltstart eines Kaderplaners nach Ablauf einer Saison ja aber auch unvermeidlich bleibt. „Ich kenne den Kader natürlich, weil ich mich mit der Bundesliga beschäftige, aber ich kenne ihn eben nicht aus dem Effeff und die Spieler nicht persönlich“, so Schmadtke. Dass der Kader verstärkt werden muss, gerade im Sturm, daran gibt es keine Zweifel. Ein Kandidat ist laut Kicker der 25-jährige Japaner Yoshinori Muto von Mainz 05. „Das ist ein guter Bundesligaspieler – ohne Wenn und Aber“, sagt Schmadtke dazu nur.

Der WM-Fahrer würde gut in eines der Anforderungsprofile des VfL passen, das da laut Schmadtke lautet: „klarer Neuner“. Auf dieser Position hatte er in seiner Karriere einige Male ziemlich richtig gelegen. Mit Anthony Modeste (1. FC Köln) etwa, mit Didier Ya Konan (Hannover 96) oder Vedad Ibisevic (Alemannia Aachen). Und demnächst vielleicht ja mit Daniel Ginczek (VfB Stuttgart)? „Vom Profil ist auch das ein klarer Neuner“, hält sich Schmadtke auch da bedeckt.

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Fest steht: Schlägt der VfL auf dem Transfermarkt zu, werden auch Spieler gehen müssen. „Wir werden nicht mit 40 Mann rumrennen können, ich habe keine Lust, am Ende drei Trainingsgruppen zu haben“, macht der neue starke Mann klar, ohne sich dabei auf eine Kadergröße festlegen zu wollen. Nur so viel: „Die Gruppe muss eine Größe haben, die bestimmte Dinge auffängt, aber sie muss auch händelbar sein für das Trainerteam.“ Auch daran wird Schmadtke die nächsten Wochen (weiter-)arbeiten.

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