09. August 2018 / 16:40 Uhr

VfL Wolfsburg: So viel Startelf steht schon fest

VfL Wolfsburg: So viel Startelf steht schon fest

Tim Lüddecke
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Wer bekommt ein Leibchen fürs Spiel? Bruno Labbadia muss seine Stammelf demnächst berufen.
Wer bekommt ein Leibchen fürs Spiel? Bruno Labbadia muss seine Stammelf demnächst berufen. © Boris Baschin
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Die Vorbereitung beim VfL Wolfsburg neigt sich dem Ende entgegen – und damit die Phase, Dinge auszuprobieren. Trainer Bruno Labbadia muss sich demnächst festlegen, mit welcher Startelf er in die neue Saison gehen will. 

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Trainer Bruno Labbadia hatte es vor dem jüngsten Vorbereitungsspiel bei Ajax Amsterdam bereits angedeutet. Dass er seine Spieler auch noch mal intern testen, ihnen mehr Spielzeiten ermöglichen wollte als das in den bisherigen Tests der Fall war. Daher auch die geheime Trainingseinheit am Dienstagnachmittag, die ein komplettes Spiel zweier kompletter VfL-Mannschaften im AOK-Stadion simulierte – mit Schiedsrichter sogar.

Allmählich geht es für den Coach auch darum, sich Gedanken über die Wolfsburger Mannschaft zu machen, die er zunächst für die Generalprobe gegen den SSC Neapel berufen und dann, in knapp einer Woche, ins erste Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen die SV Elversberg schicken wird. Labbadia ist sich des Dilemmas bewusst: "Als Trainer hat man 25 oder manchmal mehr Spieler zur Verfügung, man weiß, es können nur elf spielen. Das wissen auch die Spieler. Aber wenn es dann so weit ist, sind sie natürlich alle enttäuscht. Was ich auf der einen Seite verstehe, aber es wird nicht anders gehen." Einige Konstanten für sein favorisiertes 4-3-3-System gibt es bereits, andere Spieler müssen noch um ihren Stammplatz kämpfen.

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Tor: Die unumstrittenste Position im VfL-Kader. Koen Casteels ist die klare Nummer 1, daran ändert weder die Verpflichtung von Pavao Pervan etwas, noch, dass er nach seinem WM-Urlaub erst am Montag ins Training eingestiegen ist. Die einzige Möglichkeit wäre, dass der Belgier den Klub noch verlassen könnte – was er zuletzt nach wie vor offen gelassen hatte.

Abwehr: Innenverteidiger Robin Knoche geht als gesetzt in die neue Saison. Neben ihm wird aller Voraussicht nach John Anthony Brooks starten. Allerdings wird auch noch der junge Felix Uduokhai um seinen Platz in der Innenverteidigung kämpfen, nachdem er über weite Strecken der Vorbereitung links in der Kette ran musste, weil der neue Linksverteidiger eben noch nicht da war. Das ist inzwischen der Fall – und es wäre eine Überraschung, wenn Jerome Roussillon spätestens in Elversberg nicht in der Startelf stehen würde, trotz teils ausbleibender Spielpraxis bei Ex-Klub HSC Montpellier. Rechts hinten hat William die Nase vor Routinier Paul Verhaegh vorn.

Die Streichkandidaten beim VfL Wolfsburg

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Mittelfeld zentral: Fünf ernstzunehmende Bewerber gibt es für drei Positionen: einen klaren Sechser und zwei Achter. Josuha Guilavogui und Ignacio Camacho konkurrieren heftig um den einen Platz vor der Abwehr, davor heißen die Kandidaten Maximilian Arnold, Yunus Malli und Yannick Gerhardt. Letzterer wird es am schwersten haben, auch er musste in der Vorbereitung hin und wieder den Linksverteidiger-Notnagel geben. Arnold müsste sich wohl höchstens Gedanken machen, sollte Labbadia Camacho und Guilavogui zusammen aufstellen wollen. Malli hat gute Karten – weil er am ehesten die fürs Zentrum wichtigen kreativen und damit offensiven Qualitäten mitbringt.

Mittelfeld außen: Auf der linken Außenbahn scheint Josip Brekalo gesetzt zu sein. Auf rechts durfte sich lange Renato Steffen beweisen, doch auch Landsmann Admir Mehmedi drängt in die Startelf. Zuletzt spielte er auch als eine Art hängende Spitze um den Stoßstürmer herum – und machte seine Sache gut.

Sturm: Über 20 Millionen Euro gab der VfL für die beiden neuen Angreifer Daniel Ginczek (rund 10 Mio.) und Wout Weghorst (rund 11 Mio.) aus. Doch nicht nur das Preisschild würde für einen Stammplatz sprechen, sondern auch das Format. Beide bringen enorme Qualitäten mit, weswegen Labbadia auch die Option eines Doppelsturms bereits ausprobierte – ohne davon überzeugt worden zu sein. Bedeutet: Einer der beiden muss wohl auf die Bank. Tendenz: Es trifft den Niederländer, Ginczek hat sich knapp durchgesetzt.

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