20. März 2018 / 14:50 Uhr

VfL Wolfsburg: Sturm-Juwel Osimhen lobt Labbadia

VfL Wolfsburg: Sturm-Juwel Osimhen lobt Labbadia

Engelbert Hensel
Victor-Osimhen-vom-VfL-Wolfsburg
Sturm-Juwel: Victor Osimhen vom VfL Wolfsburg. © Britta Schulze
Anzeige

Europäische Top-Klubs wie der FC Arsenal jagten ihn, der VfL jedoch bekam ihn. Dass Victor Osimhen sich 2016 für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten entschied, bereut er keineswegs - obwohl der VfL mal wieder in größte Abstiegsgefahr geraten ist.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Das Sturm-Juwel gibt sich trotz der angespannten sportlichen Lage optimistisch, was auch am neuen Trainer Bruno Labbadia liegt, dem einstigen Top-Stürmer, den Osimhen jedoch nicht kannte. "Ich hatte seinen Namen schon mal gehört. Als er dann kam, habe ich mir bei Youtube ein paar Videos von ihm angeschaut. Labbadia ist für mich der perfekte Trainer", schwärmt er. Denn der neue Coach weiß, wie ein Stürmer fühlt, wie er tickt. "Der Trainer redet viel mit mir", erzählt Osimhen. Er brauche das auch für seine Entwicklung. "Der Trainer sagt mir nicht nur, dass ich vorn Tore schießen soll - nein, er sagt mir auch, wie ich dem Team in schwierigen Situationen helfen kann", sagt Osimhen.

Zehnmal durfte der 19-Jährige in dieser Spielzeit schon ran, beim bitteren 0:1 gegen Schalke am Samstag war Osimhen zehn Minuten vorm Ende eingewechselt worden. Noch vor Divock Origi, dem eigentlichen Nummer-1-Stürmer der Wolfsburger, der jedoch gerade im Formtief ist, so dass sich Osimhen Hoffnung machen darf, in den nächsten Spielen mehr Spielpraxis zu bekommen. Zurzeit hat Nany Dimata als zentraler Angreifer die Nase vorn.

Origi, Dimata, Osimhen - drei Spieler, die um einen Platz im Sturm kämpfen, laut Osimhen sich aber nicht als Konkurrenten sehen. "Wir sind Freunde", sagt der Nigerianer. "Divock ist der, auf den wir schauen. Wir sind zwar fast alle gleich alt, aber er hat die meiste Erfahrung - wir lernen von ihm." Nach den Einheiten absolviert das Trio manchmal noch eine Extra-Einheit. "Da sagt uns Divock, was gut und was weniger gut war", beschreibt Osimhen.

Sein Weg nach oben begann einst als Kind auf der Straße, wo er das Kicken lernte. Der Stürmer ist der Stolz seiner großen Familie, er hat drei Brüder und vier Schwestern. 2015 war sein Jahr. Da hatte er sich bei der U-17-WM in Chile mit zehn Treffern zum Torschützenkönig geballert. 2016 dann der Wechsel zum VfL. Für 3,5 Millionen Euro. Seit Januar 2017, kurz nach seinem 18. Geburtstag, war er für den VfL dann spielberechtigt. 14 Monate sind seitdem vergangen. "In Afrika herrscht ein anderer Blick auf das Leben und den Fußball. Ich musste meine Mentalität ändern", so das Fazit von Osimhen. Trotz der katastrophalen vergangenen beiden Jahre des VfL sagt er: "Ich habe nichts bereut. Wolfsburg ist für mich der richtige Schritt gewesen. Ich wollte wachsen und lernen, ich habe hier große Fortschritte gemacht - das ist der perfekte Ort, um meine Karriere zu starten."

Dass der VfL möglicherweise absteigen könnte, daran denkt er nicht. "Klar, die Situation ist schwierig, jeder steht unter Druck. Aber ich bin überzeugt davon, dass wir es schaffen", sagt das Sturm-Juwel, das  im Abstiegskampf auf die Retter-Qualitäten von Labbadia baut. Osimhen: "Er ist immer positiv - und lebt das auch vor."

VfL Wolfsburg, Freiburg und Mainz 05: Restprogramm im Vergleich

Zur Galerie
Anzeige
Mehr zum VfL Wolfsburg
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Wolfsburg/Gifhorn
Sport aus aller Welt