07. September 2018 / 19:28 Uhr

VfL Wolfsburg: Tisserand und seine Torpremiere!

VfL Wolfsburg: Tisserand und seine Torpremiere!

Engelbert Hensel
Marcel Tisserand erzielte das erste VfL-Tor
Marcel Tisserand erzielte das erste VfL-Tor © Imago
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Er ist wieder da - und wie: Marcel Tisserand feierte beim Testspielsieg des VfL Wolfsburg gegen Erzgebirge Aue nicht nur sein Comeback, sondern auch eine Torpremiere.

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Das erste Mal hatte sich Marcel Tisserand beim Pokal-Aus im Pokal-Viertelfinale in der vergangenen Saison auf Schalke einen Sehnenriss im Oberschenkel zugezogen. Es folgte eine harte Reha, Ende April stand der 25-Jährige wieder auf dem Platz – und verletzte sich erneut schwer. Wieder ein Sehnenriss. Jetzt ist er zurück: Im Test gegen Aue gab's das Comeback des flexibel einsetzbaren Defensivspielers - und eine Premiere.

Der 1,90 Meter große Abräumer konnte es selbst nicht so richtig glauben, was ihm da gerade gelungen war. Nach einem verunglückten Schuss von Yannick Gerhardt traf Tisserand zum zwischenzeitlichen 1:0 beim 3:1 gegen den Zweitligisten. „Das war mein erstes Tor in Deutschland, ich werde jetzt aber keine Tormaschine...“, sagte er schmunzelnd und versprach, Gerhardt für die Vorlage einen auszugeben.„Ich bin glücklich, wieder da zu sein“, fügte er strahlend hinzu.

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Es war seine erste größere Verletzung. „Und nun habe ich den ersten Schritt gemacht. Aber ich brauche noch drei, vier Schritte bis ich wieder bei hundert Prozent bin“, weiß der Defensivmann, der sich diesmal keinen Druck auf dem Weg zurück macht. Nach dem ersten Sehnenriss habe er zu schnell zu viel gewollt. „Jetzt mache ich alles Schritt für Schritt, das ist wichtig für meinen Muskel“, betont der Kongolese, der flexibel einsetzbar ist.

In der vergangenen Saison hatte der Innenverteidiger meist hinten links gespielt, beim Comeback ließ ihn Trainer Bruno Labbadia im Abwehrzentrum und auf der Sechs ran. Da ist Tisserand nach der schweren Knieverletzung von Kapitän Josuha Guilavogui eine Alternative für Abräumer Ignacio Camacho. „Marcel hat da ja schon mal kurz in Gladbach gespielt - ich traue ihm das zu“, meinte Labbadia und fügte hinzu: „Das war ein gutes Comeback von Marcel.“ Labbadia lobt ihn nicht nur wegen des 1:0. „Auch seine Balleroberung vor dem 3:1 war super. Es war sehr erfreulich, dass er 90 Minuten lang durchgehalten hat.“

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