Torjubel: Ignacio Camacho. Torjubel: Ignacio Camacho. © Imago regios24
Torjubel: Ignacio Camacho.

VfL-Wolfsburg-Trainer Jonker: "Am Ende steht ein Sieg, das zählt im Pokal"

Doll war das nicht, wie der VfL in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Eintracht Norderstedt aufgetreten ist. Dennoch hat der 1:0-Erfolg gereicht, um weiterzukommen. Und Trainer Andries Jonker weiß: "Am Ende steht ein Sieg, nur das zählt im Pokal." Doch vor allem an der Chancenverwertung gilt es in den nächster Zeit weiter zu arbeiten.

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"Das Spiel hat den Erwartungen entsprochen", sagte Jonker, der aber auch gesehen hat, dass noch eine Menge Arbeit vor ihm und seiner Mannschaft liegt. "Wir können Ballbesitz haben, aber wir wissen, dass wir nicht immer Großchancen kreieren. Wir hätten einige Tore mehr schießen müssen. Wir haben das Spiel über 80 Minuten dominiert, die letzten zehn Minuten waren nicht gut", urteilte der Coach.

Einzelkritik: Die Spieler des VfL Wolfsburg beim FC Norderstedt (von Marcel Westermann)

Dieser Meinung schloss sich auch Sportdirektor Olaf Rebbe an. "In der ersten Halbzeit haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Wir wollten ein schnelles Tor erzielen, aber der Treffer ist uns erst in der zweiten Hälfte gelungen. Aber ich bin natürlich froh, dass wir weitergekommen sind", freute sich der 39-Jährige und fügte hinzu: "Die Ergebnisse zeigen, dass der Pokal kein Schießbudenwettbewerb ist." Und Rebbe lobte das Auftreten des Gegners. "Norderstedt hat körperlich gut dagegen gehalten", sagte der Sportdirektor.

Fotos vom DFB-Pokal-Spiel des VfL Wolfsburg beim FC Eintracht Norderstedt

Dass die Chancen nicht genutzt wurde, daran hatte auch Torjäger Mario Gomez seinen Anteil. Selbstkritisch sagte der Angreifer: "Es war ein sehr gutes Spiel von uns, in dem der Stürmer den Ball nicht reingemacht hat. Wir haben das Spiel kontrolliert und sind nicht ungeduldig geworden, aber das Ergebnis hätte höher ausfallen müssen." Der neue VfL-Kapitän fühlte sich in seiner Rolle sehr wohl. "Das hat bei mir nichts verändert. Ich habe auch letzte Saison schon etwas gesagt, wenn es nötig war", so der Nationalspieler. Bis zum Ende mussten die Wolfsburger zittern, doch Gomez sagt: "Dass der Gegner einmal aufs Tor köpft, ist das Normalste der Welt. Und dass der Schiedsrichter mit dem Freistoß kurz vor Schluss an der Strafraumgrenze gern noch das 1:1 gesehen hätte, haben wir auch alle gemerkt", so der -Jährige.

Offensiv lief beim VfL in Norderstedt nicht viel zusammen, auf der anderen Seite hatte die neue Nummer 1, Koen Casteels, im Tor nicht viel zu tun. "Es war nicht einfach, aber das haben wir nicht anders erwartet. Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen. Beim Freistoß, der an den Pfosten ging, hatten wir etwas Glück", so der Keeper.

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