imago27859820h Wollen den ersten Sieg unter Schmidt: VfL-Profi Josuha Guilavogui (r.). und Co.. ©
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VfL-Wolfsburg-Trainer Schmidt: "Dieser Gegner passt zu uns"

Drei Punkte aus den vergangenen drei Partien – keine Niederlage, aber eben auch kein Sieg: Das ist die Bilanz von VfL-Trainer Martin Schmidt beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Am Sonntag (15.30 Uhr) muss bei Bayer Leverkusen unbedingt der erste Dreier her, um nicht weiter in den Tabellenkeller zu rutschen und gleichzeitig die Köpfe freizukriegen. Der Coach will den Druck vor dem Duell aber nicht zu groß werden lassen und würde sich unter einer Bedingung auch mit einem Unentschieden „zufriedengeben“.

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„Es geht nicht zwingend darum, einen Sieg einzufahren, wenn die Entwicklung stimmt. Wenn wir unsere Schritte machen, kommen die Siege automatisch“, ist sich Schmidt sicher. Von daher fordert der Schweizer, dass die angepeilten Zwischenziele erreicht werden. Dass das funktioniert, da ist der 50-Jährige optimistisch. „Wir haben eine Philosophie und die wird der Mannschaft langsam auferlegt“, sagt der Coach. Natürlich weiß auch der Ex-Mainzer, dass er letztlich an Resultaten gemessen wird. Die waren bisher in Ordnung – aber eben auch nicht mehr. Dazu kommt: Sollte Schmidt auch im vierten Anlauf kein Erfolg gelingen, wäre das VfL-Negativrekord. Denn bisher hat jeder Wolfsburger Coach spätestens im vierten Spiel einen Dreier geholt (WAZ berichtete). Andersrum: Verliert der VfL in Leverkusen nicht, wäre auch das Rekord nach einem Trainerwechsel.

Schmidt weiß um die Wichtigkeit des Brustlösers. „Siege braucht man, die sind das Benzin, die geben dem Team die Zusatzkicks“, betont der Fußballlehrer. Damit die Köpfe oben bleiben und Wolfsburg nicht wieder in die Abwärtsspirale gerät, kommt das Leverkusen-Spiel „zur richtigen Zeit“, wie Schmidt findet. „Es liegt uns, dort die Rolle anzunehmen. Der Gegner ist klar gefordert und passt zu uns. Leverkusen ist der Favorit, aber wir sind auch nicht der Underdog.“ Auf Augenhöhe sieht Schmidt seine Mannschaft und die von Bayer. Und tabellarisch befinden sich der Tabellenelfte und -zwölfte auch in der gleichen Region.

In der Länderspielpause haben die Wolfsburger vor allem im athletischen Bereich gearbeitet. „Das war ideal“, freut sich Schmidt. „Athletik braucht man im Spiel“, sagt er und führt weiter aus, wie es in Leverkusen zum ersten Sieg unter seiner Regie reichen soll: „Wir wollen nach vorne verteidigen und mit Tempo in die dritte Zone kommen. Ich brauche zwingend Geschwindigkeit im Team.“ Auf den gesperrten PG Ntep, der über die linke Außenbahn Gas geben könnte, muss der Trainer allerdings verzichten. Dafür sei es wichtig, nicht nur mit langen Bällen zu agieren, sondern die Kugel laufen zu lassen. Im Training hat das in den vergangenen beiden Wochen ganz gut geklappt. „Die Jungs sind aufmerksam“, so Schmidt. Nun muss das am Sonntag umgesetzt werden.

Allerdings nimmt der Coach seine Jungs auch in Schutz. „Man vergisst immer schnell, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben. Im Prinzip haben wir eine U 23“, verdeutlicht der Schweizer, und nennt mit dem 18-jährigen Gian-Luca Itter, dem 19-jährigen Kaylen Hinds und dem 20-jährigen Felix Uduokhai drei Beispiele. „Viele Spieler, die nach Wolfsburg kommen, haben noch nicht ausgelernt. Die sind noch nicht fertig“, sagt Schmidt. Gerade das mache seine Aufgabe besonders.

Region/Wolfsburg-Gifhorn VfL Wolfsburg (Herren) Fussball Bundesliga

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