11. Februar 2018 / 15:26 Uhr

Ganz tief im Abstiegskampf: VfL Wolfsburg verliert bei Verfolger Werder Bremen

Ganz tief im Abstiegskampf: VfL Wolfsburg verliert bei Verfolger Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
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Werders Florian Kainz (rechts) erzielt das Tor zum 3:1. Wolfsburg Robin Knoche kann ihn nicht stoppen.
Werders Florian Kainz (rechts) erzielt das Tor zum 3:1. Wolfsburg Robin Knoche kann ihn nicht stoppen. © Carmen Jaspersen/dpa
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15. gegen 13. - der VfL Wolfsburg war bei Werder Bremen zu Gast. Das Team von Martin Schmidt stand an der Weser gewaltig unter Druck. Der Abstand zu den Abstiegsrängen sollte nicht noch kleiner werden. Doch nach der 1:3-Schlappe ist das Thema Abstiegskampf in der Autostadt brandaktuell.

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Der VfL Wolfsburg traf am 22. Spieltag auswärts bei Werder Bremen an. Vier Punkte standen die Wölfe vor Werder. Im Falle einer Niederlage an der Weser würde die Luft im Abstiegskampf für das Team von Martin Schmidt deutlich dünner werden. Nach der 1:3-Niederlage an der Weser wurde sie sehr viel dünner und der Druck im Abstiegskampf wächst.

Bilder vom Spiel des VfL Wolfsburg auswärts bei Werder Bremen

Admir Mehmedi im Pressschlag gegen Philipp Bargfrede (Bremen). Zur Galerie
Admir Mehmedi im Pressschlag gegen Philipp Bargfrede (Bremen). ©
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​So spielten die Wölfe:

Die Aufstellung vom VfL Wolfsburg bei Werder Bremen (22. Spieltag)

Tor: Koen Casteels Zur Galerie
Tor: Koen Casteels ©

Und so spielte Werder Bremen:

Der VfL Wolfsburg in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel gegen den SV Werder Bremen

<b>Koen Casteels:</b> Solch einen arbeitsreichen Abend hatte der Torhüter schon lange nicht mehr, der Belgier bewahrte sein Team in der ersten Halbzeit vor einem höheren Rückstand. Bei den Gegentoren war er machtlos. - Note
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Koen Casteels: Solch einen arbeitsreichen Abend hatte der Torhüter schon lange nicht mehr, der Belgier bewahrte sein Team in der ersten Halbzeit vor einem höheren Rückstand. Bei den Gegentoren war er machtlos. - Note 3  ©

Mit dem zweiten Sieg in Folge hat Werder Bremen den erhofften Befreiungsschlag gefeiert - und hat zugleich den VfL Wolfsburg tiefer in den Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga hineingezogen. Nach dem 3:1 (2:0) gegen Nord-Rivalen liegen die Bremer drei Punkte vor dem Relegationsrang. Ludwig Augustinsson (4.) und Florian Kainz (40., 72.) schossen die Tore für Werder. Wolfsburg kam nur zu einem Treffer durch Paul Verhaegh (49.) und liegt nur noch einen Zähler vor Werder.

​Osimhen bleibt wirkungslos

Nach ihren Niederlagen im Pokal-Viertelfinale unter der Woche zeigten die Nord-Clubs vor 38 062 Zuschauern im Weserstadion eine vorwiegend ansehnliche Vorstellung. Werder war dabei die aktivere Mannschaft mit den besseren Torchancen, während der VfL insgesamt zu harmlos war. Vor allem bei Standards waren die Bremer gefährlich und sorgten in der VfL-Abwehr immer wieder für Durcheinander.Die Bremer standen mit dem wieder genesenen Philipp Bargfrede für Thomas Delaney im defensiven Mittelfeld in einem 4:1:4:1-System meistens sicher. Nach vorne suchten sie vor allem den Weg über die Außen, besonders gefährlich mit dem sehr aktiven Kainz auf der linken Seite.

Das frühe Tor von Augustinsson, der nach Ecke von Zlatko Junuzovic per Kopf seinen ersten Bundesliga-Treffer erzielte, half den Bremern natürlich. Die auf vier Positionen umgebaute Wolfsburger Mannschaft musste zwangsweise offensiver spielen als in den zurückliegenden Partien, als sich der VfL meistens sehr weit zurückgezogen hatte. Gefährlich wurde die VfL-Offensive mit dem erst 19 Jahre alten Mittelstürmer Victor Osimhen aber nur sehr selten.

Werder hätte schon vor dem zweiten Treffer ein Tor schießen können. Aber Maximilian Eggenstein scheiterte an VfL-Keeper Koen Casteels und Niklas Moisander am Pfosten, ehe Kainz ein tolles Tor gelang. Der Österreicher schlenzte den Ball schön in die lange Ecke, nachdem er selbst mit einem Dribbling die Vorarbeit geliefert hatte.

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„Das war die beste erste Halbzeit seit langem“, sagte der Bremer Stadionsprecher angesichts der verdienten Führung zur Pause. Nach dem Wechsel waren die Wolfsburger noch mehr unter Druck und kamen früh zum Anschluss. Zunächst parierte Werder-Keeper Jiri Pavlenka einen Foul-Elfmeter von Verhaegh, doch gegen den Nachschuss des VfL-Kapitäns war er ohne Chance.

Doch Wolfsburg war zu einfallslos. Das Mittelfeld mit Yunus Malli für den kranken Daniel Didavi auf der Zehner-Position konnte sich nur selten durchsetzen und Chancen erarbeiten. Auch mit dem später eingewechselten Divock Origi als zweite Spitze wurde es nicht besser. Als Kainz einen Konter über Max Kruse eiskalt abschloss war die Partie praktisch entschieden.

​Der Liveticker zum Nachlesen:

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