William-VfL-Wolfsburg Feierte sein Bundesliga-Debüt: VfL-Profi William. © Roland Hermstein
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VfL Wolfsburg: William genoss sein Debüt gegen 96

Er musste sich ein wenig gedulden, doch am Samstag war es dann soweit: VfL-Neuzugang William feierte beim 1:1 gegen Hannover 96 seine Bundesliga-Premiere für Wolfsburgs Fußballer. Über 90 Minuten durfte der Brasilianer auf der rechten Seite ran und lieferte ein ordentliches Debüt ab.

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Vor allem in der ersten Halbzeit war der 22-Jährige auffällig und gehörte zu den besten VfLern. Mit Zug nach vorn und bissig in den Zweikämpfen präsentierte sich der Rechtsverteidiger gegen 96. "Ich habe mich sehr wohl gefühlt, die Mannschaft hat mich super unterstützt", freut sich der Wolfsburg-Profi. Nach dem Seitenwechsel war von William aber nicht mehr so viel zu sehen. Er tauchte etwas ab und verlor ein wenig die Bindung zum Spiel. Im Anschluss folgte die Analyse mit Trainer Andries Jonker. "Er hat mich gelobt", sagt der Abwehrmann. Aber er weiß: "Ich muss noch viel an mir arbeiten. Der Trainer hat mir zwar keine bestimmten Dinge gesagt, aber ich weiß, dass ich mich überall verbessern muss - vor allem an der Defensivarbeit."

Und gerade weil er in diesem Bereich noch zulegen muss, kommt ihm das System mit Dreierkette entgegen. Im 3-4-1-2 weiß William, dass hinter ihm abgesichert wird und somit kann er sich im Angriffsspiel auf dem Flügel einschalten - eine seiner Stärken. Sich selber loben, mag der Neuzugang aber nicht. "Es fällt mir schwer, über meine Stärken zu sprechen. Aber ich denke, ich kann den Mitspielern mit meiner Schnelligkeit helfen." In der neuen Ausrichtung fühlt er sich wohl. "Das System liegt mir mehr, aber ich muss auch in anderen System performen", sagt Wolfsburgs Nummer 2, die sich in seiner neuen Heimat inzwischen gut eingelebt und eine Wohnung bezogen hat. Ein paar deutsche Wörter kann der Südamerikaner auch schon sprechen. "Die Stadt passt gut zu mir und meiner Familie, weil sie ruhig ist. Wir sind auch sehr ruhig", gibt William zu. Und er ergänzt: "Wenn ein Spieler glücklich ist, bringt er viel bessere Leistungen auf dem Platz."

Jetzt muss sich der Brasilianer nur noch an die neue Liga gewöhnen. Einige Unterschiede zwischen der Bundesliga und dem Fußball in seiner Heimat hat William spätestens nach der Premiere am Samstag festgestellt. "Hier wird sehr viel an der Taktik gearbeitet, in Brasilien geht's mehr um die Physis", stellt der VfLer fest. Es sei ihm schwerer gefallen, sich an die neue Liga zu gewöhnen, als an die neue Umgebung und die neue Kultur. Dennoch blitzt auch immer mal ein wenig Heimweh auf. "Ich liebe mein Land, auch wenn es viele negative Schlagzeilen über Brasilien gibt", so der Wolfsburger. Auf dem Platz sind diese Gedanken dann verflogen. Und da will William schnell wieder hin, am liebsten schon in Stuttgart wieder von Anfang an auflaufen. Aber er weiß: "Letztlich entscheidet der Trainer."

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