13. Februar 2018 / 17:17 Uhr

VfL Wolfsburg: "Wir müssen eine Reaktion zeigen"

VfL Wolfsburg: "Wir müssen eine Reaktion zeigen"

Redaktion Sportbuzzer
Koen Casteels ist die neue Nummer 1 im VfL-Tor
Wünscht sich vor dem Bayern-Spiel Normalität? Koen Casteels, die Nummer 1 des VfL Wolfsburg.
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Beim 1:3 des VfL in Bremen konnte man den Eindruck haben, Koen Casteels sei von seinen Mitspielern - vor allem in der ersten Halbzeit - allein gelassen worden. Die Nummer 1 war Wolfsburgs Bester bei der peinlichen Pleite im Keller-Duell. Aber Casteels ist keiner, den das großartig berührt, für ihn steht das Team im Vordergrund. Und dieses Team soll ausgerechnet am Samstag gegen Fast-Meister Bayern München nach der Nicht-Leistung "eine Reaktion zeigen. Wir müssen es, das ist jedem bewusst", sagt der Schlussmann.

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In der ersten Halbzeit hatten die Wolfsburger auf ganzer Linie enttäuscht, das Wort Krise macht im Zusammenhang mit dem VfL mal wieder die Runde. Dabei ist es gerade einmal neun Monate her, dass der VfL in der Relegation um die Bundesliga zitterte. Nach den jüngsten Leistungen machen sich viele Fans Sorgen, dass sie erneut bis zum Schluss bangen müssen. Und jetzt kommen auch noch die Bayern... "Aber vielleicht sind die Bayern ein guter Gegner, weil keiner etwas von uns erwartet, weil wir nicht viel zu verlieren haben. Wir können ohne Angst spielen", so der belgische Nationalspieler.

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Apropos Angst: Nach den schwachen Leistungen zuletzt droht die Stimmung auf den Rängen zu kippen. Dass die Anhänger sauer sind, dafür hat der Torhüter Verständnis. "Die letzten Spiele waren nicht ausreichend, dass man als Fan zufrieden sein kann. Dennoch hoffen wir weiter auf ihre Unterstützung, wir brauchen sie", sagt der 25-Jährige, der sich wie seine Kollegen nach der Pleite in Bremen hinterfragte, warum es diese unterirdische erste Halbzeit gegeben hatte. Eine Erklärung hat er nicht gefunden. Und so geht's am Samstag gegen die Bayern und am übernächsten Freitag in Mainz nicht nur um drei Punkte, sondern möglicherweise auch um die Zukunft von Trainer Martin Schmidt und Sportdirektor Olaf Rebbe. Beide stehen in der Kritik, ein Erfolg gegen den Rekordmeister würde Druck vom Kessel nehmen. "In erster Linie spielen wir für uns selbst, denn wir sind selbst nicht zufrieden und wollen zeigen, dass wir es besser können", sagt Casteels und fügt hinzu: "Dann wären auch der Trainer und der Sportdirektor zufrieden, wir sind schließlich ein Team."

Und dieses Team überzeuge in den Trainingseinheiten, bekomme die Leistungen aus den Übungseinheiten aber in den Spielen nicht auf den Platz übertragen - obwohl sich die Mannschaft vor der Bremen-Partie lange zusammengesetzt und auf die nächsten Spiele eingeschworen hatte. Obwohl der Druck immer weiter steigt, wünscht sich der Torhüter jetzt trotzdem Normalität in der Vorbereitung auf den Knaller gegen die Bayern. Casteels: "Zu viele Besprechungen sind unter der Woche nicht gut, wir müssen es auf dem Platz umsetzen. Das muss das Hauptthema sein."

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