12. Oktober 2018 / 09:45 Uhr

VfR Laboe in Preetz in der Favoritenrolle

VfR Laboe in Preetz in der Favoritenrolle

Redaktion Sportbuzzer
Jan-Patrick Wemmer (rechts, gegen Kronshagens Jonas Beese) kehrt beim Derby in Preetz in den Laboer Kader zurück. 
Jan-Patrick Wemmer (rechts, gegen Kronshagens Jonas Beese) kehrt beim Derby in Preetz in den Laboer Kader zurück.  © Reinhard Gusner
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Im Plöner Kreisderby zwischen dem Preetzer TSV und dem VfR Laboe sind die Rollen vertauscht. Als Aufsteiger befindet sich der VfR nicht etwa in der Außenseiterrolle. Die Laboer gehen aufgrund der bislang gezeigten Leistungen als Tabellenvierter gegen den Elften aus Preetz favorisiert ins Rennen. Eine ähnliche Rolle fällt Mitaufsteiger ASV Dersau bei Schlusslicht Malente zu. Völlig offen zu sein, scheint heute Abend das Kreisderby zwischen dem TSV Plön und Stein. 

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TSV Plön – TSV Stein (Freitag, 19 Uhr)

Nach nur drei Punkten aus den letzten fünf Spielen ist Plön in der Realität angekommen. „Wir schießen keine Tore mehr“, umreißt Plöns Obmann die Ursachen für die Negativserie. Mit Jens Henningsen, Oliver Axt und Christoph Will fielen zuletzt gleich drei Stürmer aus. Letzter Angreifer ist Philipp Grandt. „Ich glaube, Stein hat aufgrund unseres Trends die besseren Karten. Aber unsere Mannschaft ist auch eine Wundertüte. Gegen Fehmarn stand zumindest die Abwehr. Wir hoffen, dass der Knoten nun platzt“, so Meinzer, der auf die Rückkehr der Urlauber Niclas Falk und Stephan Löffler hofft.

Die personelle Situation beim TSV Stein könnte kaum schlechter sein. „Am Montag hatten wir nur sieben Spieler im Training und am Mittwoch waren es lediglich neun. Mit Ach und Krach bekommen wir am Wochenende elf Akteure zusammen. Zur Not müssen wir uns bei der zweiten Mannschaft bedienen“, erklärt Steins Spielertrainer Manuel Schwenn. Am schlimmsten drückt der Schuh auf der Torwartposition. Stammkeeper Patrick Lühr befindet sich im Urlaub, Ersatzmann Riko Wensorra plagt sich mit einer Schulterverletzung herum. Für ihn könnte dann Feldspieler Marcel Blumenthal den Platz zwischen den Pfosten einnehmen. Doch auch trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen will sich der Tabellenachte in Plön teuer verkaufen. „Diese Duelle waren immer besonders heiß. Wir werden jedenfalls bis in die Haarspitzen motiviert sein“, kündigt Schwenn an.

Preetzer TSV – VfR Laboe (Sonnabend, 15.30 Uhr)

Sieben Punkte aus vier Spielen. Eine befriedigende Bilanz, doch auch trügerisch. Zwar scheint die Talfahrt der Preetzer vorerst gebremst. Doch bei einer Niederlage droht der Absturz auf den Relegationsplatz. Eine besondere Herausforderung für die PTSV-Abwehr wird der Sturm der Gäste sein, der mit Patrick Wemmer (8 Tore) und Rene Puls (5) allein beinahe so viele Tore schoss wie das gesamte Preetzer Team (15.) zusammen.

„Wir haben zuletzt endlich mal nicht so gut gespielt und dennoch irgendwie gewonnen. Das war der zweite Sieg in Serie und daran wollen wir nun anknüpfen“, hofft Laboes Co-Trainer Dominic Kahl. „Wir sind im Hinblick auf Preetz aber durchaus auf der Hut, denn der PTSV wird alles dafür tun, dass deren Sieglos-Serie endet und sie sich von unten loseisen können“, warnt Kahl. In personeller Hinsicht gibt es beim Aufsteiger im Vergleich zur Vorwoche zahlreiche Veränderungen. Dennis Hegewald und Patrick Wemmer haben ihren Urlaub beendet und stehen wieder zur Verfügung. Fehlen werden Eike Meisner (Wadenzerrung), Daniel Kahl (Grippe) und Kapitän Felix Kock (Fußbruch).

Eutin 08 II – Dobersdorfer SV (Sonntag, 15 Uhr)

Eine Partie auf Augenhöhe erwartet Dobersdorfs Trainer Thomas Matthies gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus der Rosenstadt. Allerdings gibt es nach Ansicht des DSV-Coaches zwei wesentliche Aspekte, die sich zum Vorteil der Gastgeber auswirken dürften. „Erstens tut sich Eutin auf Kunstrasen deutlich leichter und zweitens weiß man bei denen nie genau, wen sie aus der ersten Mannschaft rekrutieren“, so Matthies. Nichtsdestotrotz möchte der DSV den Abstand zur Abstiegszone ausbauen. „ Am Sonntag werden Nuancen über den Ausgang des Spiels entscheiden“, ist sich Matthies sicher. Die personellen Vorrausetzungen für ein Erfolgserlebnis sind günstig, Dobersdorfs Trainer hat alle Mann an Bord.

TSV Malente – ASV Dersau (Sonntag, 15 Uhr)

Gegen das Schlusslicht warnt Dersau-Trainer Roy Meinhard eindringlich vor der Favoritenrolle: „Man hat gesehen, was passiert, wenn wir halbherzig an die Sache heran gehen“, meint der Coach das 1:1 gegen Schinkel. „In dieser Liga darf man keine Mannschaft unterschätzen. Wir wollen die Ernsthaftigkeit nicht verlieren. In jedem Spiel muss mit vollem Einsatz gespielt werden. Nur so werden wir unser Ziel, den Klassenerhalt, schaffen“, hat Meinhard seinen Spielern nach dem Training eingeimpft. Für die angeschlagenen Christian Kroll und Marten Biss sind Tjorven Krüger und Jonas Langen Optionen.

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