Auch der zur Pause eingewechselte Rezan Acer (links, gegen Schilksees Berg Pekgür) konnte dem Spiel des VfR Neumünster nicht auf die Sprünge helfen. Auch der zur Pause eingewechselte Rezan Acer (links, gegen Schilksees Berg Pekgür) konnte dem Spiel des VfR Neumünster nicht auf die Sprünge helfen. © Wottge
Auch der zur Pause eingewechselte Rezan Acer (links, gegen Schilksees Berg Pekgür) konnte dem Spiel des VfR Neumünster nicht auf die Sprünge helfen.

VfR Neumünster fehlte in Eichede die Gier nach Erfolg

Trainer Boy erwartet schnelle Reaktion der Veilchen - am Sonnabend Derby beim TSV Wankendorf

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Quo vadis, VfR Neumünster? Aufgrund vieler Spielausfälle ist das Tabellenbild der Fußball-Oberliga in Schieflage geraten, dennoch bietet es einen Anhaltspunkt: Der VfR Neumünster belegt nach der 1:4-Schlappe beim SV Eichede den siebten Tabellenplatz. Die Spitzenteams sind nur noch mit dem Fernglas zu erahnen.

„Wir stehen genau da, wo wir aktuell hingehören – zwischen Platz fünf und zehn“, sucht VfR-Coach Sven Boy nicht nach Ausreden. Er lässt ebenso wenig den mangelnden Spielrhythmus wie die ausstehenden Spiele gegen die Abstiegskandidaten und potenziellen Punktelieferanten TSV Wankendorf und TSV Friedrichsberg-Busdorf als Alibi für die zuletzt äußerst magere Punkteausbeute gelten. In Eichede fehlte Boy vielmehr die Gier nach Erfolg. Zähneknirschend stellte der Ex-Profi fest: „Für den Aufwand, den wir betreiben, kommt zu wenig raus. Eichede hat uns mit ganz einfachen Mitteln besiegt, das kann nicht sein. Wenn ein Gegner besser ist, kann ich gut verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise. Bei uns haben lediglich drei Spieler gezeigt, dass sie gewinnen wollen.“ Boy eröffnete die Charakterfrage und kündigte nicht nur Gesprächsbedarf an, sondern auch den Blickwinkel verändern: „Die nächsten Wochen schaue ich mir gewisse Dinge ganz genau an.“

Aus dem hoch gehandelten Aufstiegskandidaten ist ein Team aus dem Tabellenmittelfeld geworden. Der Blick nach oben verbietet sich vorerst. Doch der 41-jährige VfR-Coach erwartet eine schnelle Reaktion. Schließlich steht am Sonnabend um 14 Uhr zum Jahresausklang noch das Kreisderby beim Schlusslicht TSV Wankendorf an. „Wer heute schon gedanklich in die Spielpause geht, weil er glaubt, dass am Sonnabend nicht gespielt wird, ist falsch davor.“ An der Geerdtsstraße brennt kurz vor Weihnachten zwar noch nicht der Baum, doch von Festtagsstimmung ist auch keine Spur.

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