12. Juli 2018 / 08:57 Uhr

Vier Neue und Alterssorgen bei der SG Zschortau

Vier Neue und Alterssorgen bei der SG Zschortau

Johannes David
Soll zu 99,9 Prozent“ in Zschortau sein: Roman Becker (links) vom ESV Delitzsch.
Soll zu 99,9 Prozent in Zschortau sein: Roman Becker (links) vom ESV Delitzsch. © Alexander Prautzsch
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Der Aufsteiger in die Nordsachsenliga holt Praters, Zimmer, Müller und Becker zur Verstärkung.

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Nordsachsen. Die gut gereifte Combo der SG Zschortau bekommt für die Mission Nordsachsenliga namhaften Zuwachs. Von Liga-Konkurrent FSV Krostitz II stoßen René Praters und André Zimmer zur SG. Außerdem verstärken Toni Müller und Roman Becker vom ESV Delitzsch die Mannschaft. Wobei die Personalie Becker noch nicht ganz durch ist. „Es steht zu 99,9 Prozent fest“, sagt Coach Christian Mörschke. Die 0,1 Prozentpunkte dürften keine realistischen Probleme bereiten, obwohl ESV-Trainer Tilo Ohlig stets betont hatte, den Offensivmann halten zu wollen.

DURCHKLICKEN: Die Bilder von einem früheren Heimspiel der SG Zschortau gegen den SV Laußig

SG Zschortau gegen SV Laußig (in den roten Dressen) 4:2 Zur Galerie
SG Zschortau gegen SV Laußig (in den roten Dressen) 4:2 © Alexander Prautzsch
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Christian Mörschke jedenfalls gerät beim Gedanken an den schwer begehrten Becker ins Schwärmen: „Er ist mit seiner Qualität ein absoluter Zugewinn, auch wenn er berufsbedingt nicht regelmäßig trainieren kann.“ Reichlich Erfahrung bringen Praters und Zimmer ebenfalls mit. Beide gehörten vergangene Saison zum Krostitzer Stammpersonal. Zimmer kam sogar einmal in der Landesklasse zum Einsatz – und erzielte prompt zwei (Joker-)Tore. Für Müller dürfte der Sprung am größten werden. Er kickte in der Kreisliga-Reserve des ESV.

Qual der Wahl​

In Zschortau hat man jedenfalls nun die Qual der Wahl. Vier Zugänge, kein Abgang. 25 Mann umfasst der Kader, vielleicht sogar etwas zu viel des Guten. „Es wird interessant, alle bei der Stange zu halten. Das war schon in der Vorsaison ein Spagat, aber auch unser großer Vorteil, weil wir immer gleichwertige Alternativen hatten“, sagt Mörschke.

Am Dienstag versammelt er zum Start in die Vorbereitung erstmals die neue Mannschaft um sich. Eine Woche danach steht ein verlängertes Trainingswochenende in Zschortau samt Test gegen Kohren-Sahlis auf dem Plan. Denn das ohnehin schon im Durchschnitt relativ alte Team muss in Sachen Fitness Meter machen. Schließlich sind auch die Neuen Praters, Zimmer und Becker inzwischen jenseits der 30, nur Müller fällt in die Kategorie Frischfleisch. Umso härter soll am körperlichen Zustand für das nordsächsische Oberhaus gearbeitet werden. „Individuell haben wir das Zeug, aber wir müssen läuferisch zulegen, sonst kommen wir ins Schwimmen“, so Mörschke.

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