Pechvogel Vito Caliandro hat ein Comeback im Sommer 2018 fest im Visier. Pechvogel Vito Caliandro hat ein Comeback im Sommer 2018 fest im Visier. © jö
Pechvogel Vito Caliandro hat ein Comeback im Sommer 2018 fest im Visier.

Vito Caliandro ist der Pechvogel beim VfR Evesen

Erneuter Kreuzbandriss beim Spieler des Bezirksligisten

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Vito Caliandro lächelt immer noch, obwohl er schon wieder verletzt ist, obwohl schon wieder ein Kreuzbandriss diagnostiziert wurde und obwohl er auf Krücken unterwegs ist. Er ist erst 24 Jahre alt und es ist seine dritte böse Verletzung.

Da ist es schwer, freundlich zu bleiben und nicht zu grübeln. „Ich habe mit dem Gedanken gespielt, ganz mit dem Fußball aufzuhören“, sagt er. Wenn er allerdings seinen Mannschaftskameraden vom VfR Evesen zuschaut, und das macht er jeden Sonntag, dann juckt es, trotz Krücken. In dieser Saison wird er allerdings nicht mehr mitmachen können. Es begann mit einer Blockade im Spiel beim SV Obernkirchen, es wurde ein Meniskusschaden diagnostiziert und bei der Operation stellte sich heraus, dass das Kreuzband gerissen ist. In drei Monaten muss er noch einmal unter das Messer. Danach wird er mindestens weitere sechs Monate pausieren – die Saison ist gelaufen.

Ausgerechnet ihn hat es schon wieder erwischt. Denn als er der A-Jugend des VfL Bückeburg entwuchs und er nach einem halben Jahr in der Ersten mit seinem Winterwechsel zum FC Stadthagen Aufsehen erregte, da begann seine Leidensgeschichte. Zunächst wurde er gesperrt, dann holte er sich 2014 in einem Testspiel gegen den TSV Ahnsen den ersten Kreuzbandriss. Kaum war er wieder auf den Beinen, kaum trainierte er seit drei Monaten wieder, da erwischte es ihn zum zweiten Mal. Als er wieder fit war, meinte sein damaliger FC-Trainer Steffen Mitschker: „Vito Caliandro ist für uns wie ein Neuzugang.“

Die Trainer mögen ihn ohnehin. Auch bei Duran Gök hatte Caliandro nach seinem Wechsel zum VfR Evesen ein Stein im Brett. „Er hat uns vorne wirklich weitergeholfen“, stellte Gök während der letzten Saison in einer Phase fest, in der der formstarke Caliandro aus der Startelf kaum wegzudenken war.

Dass Vito weiterhin so zuversichtlich ist, dass er immer noch unbeschwert wirkt, ist vielleicht auch seiner sonnigen Mentalität zuzuschreiben. Die Familie stammt aus dem süditalienischen Apulien. Caliandro pflegt das, hat aber seinen Platz in Deutschland. Er arbeitet als Kaufmann im Gesundheitswesen bei einem Pflegedienst in Rinteln und steuert dort die Einsätze der mobilen Kräfte. „Fußballerisch steuere ich im nächsten Sommer in das dritte Comeback“, verspricht er.

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