Pölitz-Torschütze Julian Ramm Pölitz-Torschütze Julian Ramm © Jürgen Nuppenau
Pölitz-Torschütze Julian Ramm

Verbandsligen im Überblick: Bargteheides Achterbahnfahrt geht weiter - Moisling setzt sich unten ab

Pölitz und Büchen Siebeneichen klauen sich die Punkte, dadurch rückt Moisling auf Platz 11.

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SSV Pölitz - Büchen-Siebeneichener SV (1:1)

Es war eine richtungsweisende Partie im Kampf um den Klassenerhalt, denn der Sieger dieses Spiels hätte sich ein kleines Stück von den verfolgern absetzen können - ja, der SC Elmenhorst und der VfL Tremsbüttel haben aktuell noch sieben Punkte Rückstand auf die beiden Teams, aber sie haben auch ein beziehungsweise zwei Spiele weniger absolviert. So oder so - ein Sieg wäre heute eine Erleichterung zum Osterfest gewesen. Doch stattdessen klauten sich die Teams die Punkte durch ein 1:1 Unentschieden. Bereits in der ersten Hälfte traf Julian Ramm zur Führung für den SSV (26.), doch in der zweiten Hälfte sorgte dann Kay Wieckhorst für den Ausgleich (74.). "Es war heute auf jeden Fall eine Windlotterie", stellt Jan-Christian Hack, Trainer des SSV Pölitz, nach dem Spiel fest. Auch aufgrund des Windes sei es für sein Team schwierig gewesen, in die erste Halbzeit zu finden, weil man gegen die starke Brise anspielen musste. "In der zweiten Hälfte haben wir dann trotz vieler Chancen verpasst, den Sack zuzumachen. Das ist ärgerlich, aber immerhin haben wir den einen Punkt geholt", frei nach dem Motto 'mühsam nährt sich das Eichhörnchen' geht es für das Team von Jan-Christian Hack nun also weiter im Saisonendspurt.

VfL Tremsbüttel - RW Moisling (0:2)

Glücklicher Dritter nach dem Spiel zwischen Pölitz und dem BSSV war eindeutig Rot-Weiss Moisling. Das Team von Sven Sercander konnte mit dem souveränen 2:0 Erfolg über den VfL Tremsbüttel nämlich an beiden Teams vorbeiziehen und steht jetzt auf dem 11. Platz der Tabelle. Mit dem ersten Treffer der partie erwischten die Moislinger den perfekten Zeitpunkt. Kurz vor dem Pausenpfiff traf Cesur Kaya zum 1:0 (45.+2), mit dem es in die Halbzeit ging. Im zweiten Durchgang war es dann erneut Cesur Kaya, der für die Gäste den Deckel draufmachte, als er nach 80 Minuten auf 2:0 erhöhte. "Unsere Jungs haben heute alle Vorgaben erfüllt und mit gutem Teamwork gezeigt, dass sie erkannt haben, worauf es im Kampf um den Klassenerhalt ankommt", sagt Bernd Schult nach dem Spiel. Das RWM-Urgestein und Betreuer fügte hinzu: „Jetzt wird entspannt Ostern gefeiert, und dann müssen wir am Mittwoch gegen Sereetz nachlegen.“

SSV Güster - TSV Bargteheide (0:3)

Eine Partie hat heute alle anderen klar in den Schatten gestellt. Denn dass der TSV Bargteheide für Überraschungen gut ist - sowohl positive, als auch negative - hat das Team von Essmet Omid in den letzten Wochen mehrfach bewiesen. Dass aber heute erneut ein deutlicher Sieg für die Mannschaft herausspringt, hätten nach der letzten Niederlage unter der Woche wohl die wenigsten erwartet - aber die Achterbahnfahrt beim TSV Bargteheide geht weiter.
Der erste Treffer des Spiels ließ nicht lange auf sich warten, bereits nach zehn Minuten traf Leo Seiler zum 1:0 für die Gäste. Diese Führung baute der TSv nur kurze Zeit später auf 2:0 aus, diesmal war Sebastian Kohn der glückliche Torschütze (17.). Im Anschluss daran kam aber auch Güster besser in die Partie und tauchte immer wieder vor dem Bargteheider Kasten auf. Dennoch ging es mit der 2:0 Führung in die Kabinen. In der zweiten Hälfte baute Güster weiter Druck auf die Omid-Elf auf, aber vergebens. Stattdessen erhöhte Fisnik Bajrami auf 3:0 (70.) und markierte damit den Endstand.
"Heute war es mal wieder eine geschlossene und starke Leistung", freut sich Essmet Omid nach dem Spiel. Er hatte einige taktische Änderungen vorgenommen und seine Jungs "Positionen spielen lassen, die sie vorher noch nicht gespielt haben, wo aber Stärken zu sehen sind" - offenbar mit Erfolg. Ein Sonderlob vom Trainer ging an den Torschützen Fisnik Bajrami und Alexander Kaempff, die in den letzten Wochen viel Kritik einstecken mussten.

SV Todesfelde II - SV Alemannia Wilster (0:0)

Bei einem unansehnlichen 0:0 im Joda-Sportpark war der größte Aufreger am heutigen Tag eine Regenunterbrechung in der zweiten Halbzeit. Wegen des Wetters musste die Partie in der 74. Minute kurzzeitig abgepfiffen werden - wer heute mal in den verschiedenen Regionen um Lübeck aus dem fenster geschaut hat, dürfte das gut nachvollziehen können. Ansonsten hatte Todesfeldes Reserve Glück, dass Jannik Broers in der 90. Minute noch in höchster Not rettete, als die Gäste zu einem Konter kamen.
Gut 100 SVT-Fans wähnten sich nach dem Abpfiff an der Dorfstraße also im Wechselbad der Gefühle. Einerseits war „ihre“ Todesfelder SH-Liga-Reserve gegen das Schlusslicht trotz aller redlichen Bemühungen nicht über ein mageres Remis hinausgekommen. Andererseits konnten die Schützlinge von Trainer Stefan Komm ihren Aufwärtstrend nach dem glücklichen 2:1-Sieg im Nachholspiel beim MTSV Hohenwestedt fortsetzen und damit Ostern als neuer Tabellendritter feiern.

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