Braunschweig: Lieberknecht erwartet Schwerstarbeit. Braunschweig: Lieberknecht erwartet Schwerstarbeit. © PIXATHLON/SID
Braunschweig: Lieberknecht erwartet Schwerstarbeit.

Volle Konzentration: Eintracht Braunschweig ist bereits seit Freitag in Sandhausen

Um sich "mehr fikussieren" zu können ist die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht bereits zwei Tage vor dem Anpfiff ins süddeutsche Sandhausen gereist. Bei einem Sieg wären die Blau-Gelben bis auf zwei Punkte am Gegner dran. Und der war vorige Woche noch Tabellenvierter.

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Während beim Braunschweiger Schoduvel die Narren den Teufel verscheuchen wollen, haben dies zeitgleich die Eintracht-Fußballer auch mit dem Abstiegsgespenst vor. In der 2. Liga treten die Blau-Gelben am Sonntag (13.30 Uhr) beim SV Sandhausen an.

Sandhausen gehört zu den Orten, an die Braunschweigs Fans sehr gute Erinnerungen haben. In acht Spielen beim SVS gewann die Eintracht siebenmal, dazu kommt ein Remis. Ein Lieblingsgegner also? „Der Ausdruck ist totaler Quatsch“, sagt Löwen-Trainer Torsten Lieberknecht und betont, Sandhausen sei „ein schwer zu bespielender Gegner“.

Gewinnen die Braunschweiger, sind sie bis auf drei Punkte am Gegner dran, der vorige Woche noch Tabellenvierter war. Es ist vielleicht nicht die beste, aber die engste 2. Liga aller Zeiten. Eine Niederlage oder ein Sieg können Welten bedeuten. „Auch Sandhausen mit seinen 31 Punkten strebt noch nach den 40“, weiß Lieberknecht.

Er setzte unter der Woche einen Laktat-Test an, der dann bestätgte, was eigentlich schon in den ersten drei Partien des Jahres sichtbar war: „Bei allen sind die Werte sehr gut“, so der Trainer, der in der Vorbereitung großen Wert auf die Fitness gelegt hatte.

Und wie sieht es bei Top-Stürmer Christoffer Nyman aus, der nach seiner langen Pause zuletzt nur eingewechselt wurde? „Er ist körperlich topfit“, berichtet Lieberknecht und ergänzt: „Dass er mit den Hufen scharrt, ist ganz normal. Er will zu Weltmeisterschaft.“ Und die anderen schwedischen Stürmer treffen bereits munter.

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Noch keine Option ist indes Mirko Boland, der sich mittlerweile wieder im Mannschaftstraining befindet. Lieberknecht: „Da hoffe ich, dass er von kleineren Folgeverletzungen verschont wird und auch schon bald eine Option für den Kader sein könnte.“ Das wiederum trifft nicht auf Julius Biada zu. Bei ihm muss (wie bei Joseph Baffo) sogar damit gerechnet werden, dass er diese Saison gar nicht mehr zum Einsatz kommt.

Nachdem der junge Verteidiger Steffen Nkansah zuletzt schwächelte, könnte Winter-Neuzugang Frederik Tingager eine Option für die Abwehr sein. Sein Coach hält sich diesbezüglich jedoch bedeckt: „Ich bin sehr zufrieden mit ihm, wie er sich integriert. Trotzdem gibt es noch Dinge, die er in der Kürze der Zeit noch nicht abstellen konnte.“

Ungewöhnlich: Die Braunschweiger reisten bereits am Freitag nach Sandhausen und trainiert dort am Samstag noch mal voll. Einerseits um eine etwas ruhigere Anreise zu haben. Und „damit die Jungs sich noch mehr fokussieren können“, so Lieberknecht. Der erfahrene Torwart Jasmin Fejzic weiß, was gemeint ist: „Jeder muss wissen, wenn er rausgeht, dass er sofort zu 100 Prozent da ist.“

Denn dann klappt's auch mit dem Verscheuchen des Abstiegsgespensts...

Das sind die nächsten Gegner für Eintracht Braunschweig:

SV Sandhausen-Eintracht Braunschweig (11/02/2018 13:30) Region/Peine SV Sandhausen (Herren) Eintracht Braunschweig (Herren) SV Sandhausen Eintracht Braunschweig 2. Bundesliga

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