08. Mai 2018 / 23:10 Uhr

Vom VfB Lübeck in die Champions League

Vom VfB Lübeck in die Champions League

Jürgen Rönnau
Stefan Thelen könnte schon in der nächsten Saison in der asiatischen Champions-League spielen
Stefan Thelen könnte schon in der nächsten Saison in der asiatischen Champions-League spielen © Agentur 54°
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Irres Angebot für Verteidiger Stefan Thelen

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Irre Geschichte von der Lohmühle: Da hat ein Spieler nach einer Saison mit 17 unauffälligen Einsätzen eigentlich keine Zukunft mehr in der Regionalliga, man bereitet bereits die Trennung vor, und dann könnte ausgerechnet er einen Megasprung machen. Bis in die Champions League! Wer ist der Glückspilz? Es geht um Rechtsverteidiger Stefan Thelen.

Stefan Thelen kann Ausbildung beim 1. FC Köln nachweisen


Der Junge ist erst im "Nachrückverfahren" Anfang August 2017 beim VfB gelandet, kam mit einer schillernden Vita: Ausbildung beim 1. FC Köln. Dann Regionalliga: Goslar, Trier, Essen. Und ein Angebot aus Neuseeland. Am 31. 8. 2016 unterschrieb er bei Waitakere United auf der anderen Seite des Globus. Ach ja, und dann sind da noch seine großväterlichen Wurzeln. Opa stammt aus Jordanien. Und so nahm Thelen im August 2016 an einem Trainingslager der jordanischen Nationalmannschaft teil (das nicht in Jordanien stattfand).

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Thelen nächste Saison in asiatischer Champions League?


Und damit ist der Bogen gespannt. Denn jetzt meldete sich der aktuelle jordanische und überdies Rekordmeister des Landes, Al-Faisaly Amman bei Thelen. Kein Nobody, der Klub, hat
immerhin Kicker im Transferwert von drei Millionen Euro unter Vertrag - auch einen Ex-Bundesligaprofi Alban Meha (früher Paderborn). Und der Jordanien-Champ spielt in der kommenden Saison in asiatischen Champions League.

Thelen nun mit Probetraining in Jordanien

Thelen, der noch nie zuvor in Jordanien war, sieht sich die Lage jetzt vor Ort an, absolviert ein Probetraining. Und könnte sich vielleicht den Traum vom großen Fußball in einer Champions League erfüllen. „Den wollten wir ihm nicht nehmen, darum durfte er hinfliegen“, sagt Trainer Rolf Landerl.

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