23. Juni 2018 / 10:13 Uhr

Von Sotschi bis Moskau: Star-Architekt checkt die WM-Stadien

Von Sotschi bis Moskau: Star-Architekt checkt die WM-Stadien

Robert Hiersemann
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Star-Architekt Volkwin Marg (rechts) hat sich die WM-Stadien in Russland näher angeschaut. 
Star-Architekt Volkwin Marg (rechts) hat sich die WM-Stadien in Russland näher angeschaut.  © Imago/Timmo Schreiber
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Die deutsche Nationalmannschaft trifft am Samstag im außergewöhnlichen Fischt-Stadion von Sotschi auf Schweden. Doch welches der zwölf russischen WM-Stadien ist das schönste? Architekt Volkwin Marg hat das für den SPORTBUZZER gecheckt. 

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Am Samstag trifft die deutsche Nationalmannschaft im Fischt-Stadion von Sotschi auf die Auswahl Schwedens (ab 20 Uhr im SPORTBUZZER-Liveticker und in der ARD). Und die Zuschauer vor Ort hoffen nicht nur auf ein spektakuläres Spiel, sondern auch auf ein tolles Stadion.

Doch bekommen sie das auch geboten?

Als „plump geraten“ beschreibt Stararchitekt Volkwin Marg (81) das Fischt-Stadion. Der deutsche Stadionfachmann, der vom Spiegel zum „Papst der modernen Fußballstadien“ gekürt wurde, hat sich für den SPORTBUZZER die zwölf WM-Arenen genau angeschaut und erklärt, wo es sich ganz besonders lohnt, Fußball zu schauen. Doch er kritisiert auch die Bauweise!

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„Die Stadien erscheinen meist wuchtig und schwer“

„Die Russen haben zur WM 2018 wirklich eine imposante Kraftanstrengung demonstriert und aus ihrer Bauindustrie das Äußerste herausgeholt", meint Marg, „allerdings gibt es kaum leichte stählerne Seil- und Membrankonstruktionen, weil diese Materialien Importartikel sind.“ Und weiter: „Die Stadien erscheinen meist nicht leicht und filigran, sondern wuchtig und schwer.“

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WM 2018: In diesen Stadien wird gespielt

Fisht Stadion (Sotschi) Zur Galerie
Fisht Stadion (Sotschi) ©
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Marg selbst hat mit seinem Architekturbüro GMP Arenen auf der ganzen Welt entworfen – unter anderem das Kapstadt-Stadion, Spielort der WM 2010, die Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main und das Kölner Rhein-Energie-Stadion. Und Marg lieferte auch Entwürfe für die russischen WM-Stadien in Wolgograd, Nischni Nowgorod und Samara, die allerdings ohne ihn und mit erheblichen Veränderungen später verwirklicht wurden.

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