28. Mai 2015 / 11:40 Uhr

Von wegen vor dem Nichts! Bei den Garbsener SC Frauen fehlt nur noch der Trainer

Von wegen vor dem Nichts! Bei den Garbsener SC Frauen fehlt nur noch der Trainer

Nicola Wehrbein
Klares Bekenntnis zum Verein: Die Garbsener SC Frauen wollen kommende Saison in der Bezirksliga durchstarten.
Klares Bekenntnis zum Verein: Die Garbsener SC Frauen wollen kommende Saison in der Bezirksliga durchstarten. © Nicola Wehrbein (Archiv)
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Die Nachricht, der SC erwäge sogar die Abmeldung der Frauenmannschaft, schlug bei den Spielerinnen ein wie eine Bombe. Mittlerweile haben sich mit einer Ausnahme alle zum Verein bekannt.

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Sollten die Mädels nicht voll mitziehen, sei es sogar denkbar, die Frauenmannschaft abzumelden – Jörg-Michael Speier, Spartenleiter des Garbsener SC, hatte jüngst in einem Pressegespräch kein Blatt vor den Mund genommen. Der Artikel hat im Kreis der Spielerinnen für Unruhe gesorgt - und eine positive Reaktion ausgelöst. Nach einer Teamsitzung verkündete Speier jetzt guten Mutes: „Der Garbsener SC startet in der Frauen-Bezirksliga durch.“ Das ist zumindest das angepeilte Ziel.

Bis auf Liridona Behluli (und da sei auch noch nicht das letzte Wort gesprochen) haben alle Akteurinnen ihr Bleiben signalisiert. „Der Zusammenhalt der Mädels hat mich beeindruckt“, sagte Speier und machte einen Hauch von Aufbruchstimmung aus. Noch steht der GSC allerdings ohne Trainer da. Die Suche nach geeigneten Kandidaten läuft.

Trainer/in oder Spielertrainerin - die Suche läuft

Denkbar sei aber auch ein Spielertrainerinnen-Modell. „Vorerst übernehmen einige erfahrene Aktive um Josephine Herrmann die Regie“, erklärte Speier. Unterstützt werden sie von Claudia Kretschmer, die das Team einst im Trainer-Gespann mit Petra Stoffregen und Speier in den Bezirk führte. Als Coach will Speier keinesfalls wieder einspringen. „Bei allem Organisatorischen greife ich den Mädels gern unter die Arme.“

„Wir haben in den kommenden drei Monaten Zeit, gemeinsam etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen“, betonte der Spartenleiter. Der Kader sei mit 15 Spielerinnen noch reichlich dünn. „Interessierte können jederzeit beim Training am Donnerstag um 19 Uhr bei uns auf dem GSC-Sportplatz vorbeischauen.“

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