Holstein Kiels Marvin Ducks braucht gegen seine alten Bekannten vom FC St. Pauli Holstein Kiels Marvin Ducksch (hier beim 2:2 gegen Sandhausen) braucht gegen seine alten Bekannten vom FC St. Pauli "keine Extra-Motivation" © Uwe Paesler
Holstein Kiels Marvin Ducks braucht gegen seine alten Bekannten vom FC St. Pauli

Vor dem Nordderby gegen den FC St. Pauli: Marvin Ducksch ist "zu 100% Holstein Kiel"

Der Top-Torjäger der KSV im Interview

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Marvin Ducksch lässt keinen Zweifel: Wenn der vom FC St. Pauli bis 30. Juni 2018 ausgeliehene Störche-Mittelstürmer morgen Abend auf seinen Vertragspartner trifft, dann „bin ich zu 100 Prozent Holstein“. Das verwundert nicht, denn beim aktuellen Tabellenführer der Zweiten Liga hat der 23-Jährige einen märchenhaften „Lauf“, der so nicht absehbar war, als er im vergangenen Januar an die Förde kam und sich noch monatelang mit einem Muskelfaserriss und dessen Folgen herumquälen musste.

Doch das Vertrauen und die Beharrlichkeit sowohl des Spielers als auch des Vereins haben sich ausgezahlt. Am 13. Mai schoss der gebürtige Dortmunder die KSV mit seinem „goldenen“ Tor bei der SG Sonnenhof Großaspach in die Zweite Liga, in der er die aktuelle Torjägerliste mit fünf Treffern anführt – diese Quote weisen sämtliche Kiezkicker zusammen auf. Ducksch hat für sein Leistungshoch im Norden eine einfache Erklärung: „Ich funktioniere nur, wenn ich mich richtig wohlfühle. Und hier in Kiel habe ich mich vom ersten Tag an pudelwohl gefühlt.“

Das war in Hamburg anders. „Da bin ich nicht so zurechtgekommen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich bin in der Mannschaft sehr gut aufgenommen worden, aber mir fehlte das Selbstvertrauen, weil ich kein Vertrauen gespürt habe. Deshalb war es keine erfolgreiche Halbserie bei St. Pauli“, erzählt der 1,88 Meter große Rechtsfuß. Bei Holstein hingegen „stimmt alles. Ich habe in der Mannschaft tolle Kollegen und richtige Freunde gewonnen. Ich habe das Gefühl, als wäre ich schon drei, vier Jahre hier“.

Allerdings könnte diese wunderbare Verbindung im kommenden Sommer schon wieder enden. Denn dass Ducksch zum FC St. Pauli zurückkehrt, „ist jedenfalls vereinbart“, auch wenn er von Chefcoach Markus Anfang, dem Teamgeist und der „brutal guten Moral“ des Teams begeistert ist. „Das Konzept des Trainers hat mich überzeugt, es war erstklassig, nicht drittklassig. Ich spürte: Das ist mein Fußball, der liegt mir. Deshalb habe ich den Wechsel zu Holstein auch nicht als Rückschritt gesehen.“

Was am Ende der Leihfrist geschieht, ist noch offen. Jetzt zählt nur das „ganz besondere Spiel für uns alle“ gegen den Nordrivalen. Allerdings brauche er „keine Extra-Motivation. Ich haue mich genauso rein wie in jedes andere Spiel.“ So viel steht fest: Marvin Ducksch ist in Kiel angekommen. Um zu bleiben?

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