petersen Petersen gegen Leipzig: So heißt es an diesem Wochenende gleich zweimal. © dpa
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Vor dem Spitzenspiel der BSG Chemie: Nils Petersen setzt auf Halberstadt

Am Sonnabend spielte Nils Petersen mit dem SC Freiburg bei RB Leipzig. Am Ostermontag kämpft sein Vater Andreas mit Germania Halberstadt gegen die BSG Chemie Leipzig.

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Leipzig. Petersen gegen Leipzig: So heißt es an diesem Wochenende gleich zweimal. Am Sonnabend spielte Nils Petersen mit dem SC Freiburg bei RB Leipzig. Am Ostermontag kämpft sein Vater Andreas mit Germania Halberstadt gegen die BSG Chemie Leipzig um den Spitzenplatz in der Oberliga. „Ich wäre gern dabei gewesen. Von Freiburg ist die Anreise dann aber doch ein bisschen weit. Auf jeden Fall drücke ich Halberstadt die Daumen“, sagte der Freiburg-Stürmer und dürfte mit dieser Aussage zumindest in Leutzsch keine neuen Fans gewonnen haben.

Halberstadt hat sich für das Spitzenspiel ordentlich warm geschossen. Am Gründonnerstag fegte die Vorharzer den FSV Barleben mit 9:0 vom Platz. „Diesmal hat eben mal alles geklappt, in vorherigen Spielen haben wir viel liegen gelassen“, so Trainer Petersen.

BSG-Coach Dietmar Demuth bleibt gelassen. „Halberstadt muss uns etwas anbieten“, meint meint er und ergänzt nicht ohne Süffisanz: „Wir freuen uns drauf.“ Auch Mittelfeld-Motor Daniel Heinze bekundet Vorfreude auf das Spitzenspiel. „Dort können wir ohne Druck antreten, wir sind Aufsteiger und haben nichts zu verlieren. Das darf man nicht vergessen.“

Über 2000 Zuschauer zum Spitzenspiel erwartet

Halberstadt darf sich auf ein gut gefüllt Friedensstadion freuen. Waren gegen Barleben gerade 370 Zuschauer dabei, könnte gegen Leipzig die 2000er Marke fallen. Allein bis zu 1500 grün-weiße Schlachtenbummler wollen sich auf die Reise begeben.

Mit vollen Rängen rechnet auch der Ex-Leipziger in Halberstädter Diensten, Benjamin Boltze. „Wir liegen hinter Chemie, weil wir in zwei Spielen ein Stück weit versagt haben. Aber es ist noch nichts vorbei, wir sind noch am Leben“, bekräftigt der beim 9:0 am Donnerstag leer ausgegangene Mittelfeldspieler. Sein Trainer Andreas Petersen findet es etwas schade, dass beide Teams jetzt schon aufeinandertreffen. „Das ist vielleicht sogar etwas Wettbewerbsverzerrung“, befindet er und sieht die Chancen gleich: „Fifty-fifty. Und diese Partie wird definitiv noch keine Aufstiegsentscheidung bringen“, glaubt Petersen, der an Chemie die „starke Physis, die Kompakt- und Robustheit“ schätzt, während sein Team eher spielerische Stärken habe.

Frank Müller/Matthias Roth

Region/Leipzig BSG Chemie Leipzig VfB Germania Halberstadt BSG Chemie Leipzig (Herren) VfB Germania Halberstadt (Herren) Oberliga Region Nordostdeutschland NOFV-Oberliga Süd (Herren) VfB Germania Halberstadt-BSG Chemie Leipzig (17/04/2017 16:00)

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